Nachdem wir bereits am Sonntag über die neuen Sicherheitsmaßnahmen bei Steam berichtet haben, ist nun der Fall eines 17-jährigen Norwegers bekannt geworden.
Dieser wurde vergangenen Donnerstag wegen Diebstahl und Weiterverkauf geklauter Inventargegenstände aus dem Spiel Counter Strike verhaftet.
Neben dem 17-jährigen Norweger wurden in einer großen, europäischen Aktion gegen Hacker, auch vier weitere Norweger im Alter von 16 bis 24 Jahren sowie einige Personen aus Frankreich und Rumänien verhaftet. An dieser Aktion war die Ermittlungsbehörde Interpol sowie die amerikanische Strafverfolgungsbehörde NCIS beteiligt.
Der Vorwurf gegen die verhafteten Personen lautet, dass sie mit Hilfe einer schädlichen Software und einem „Remote Access Trojan“ (RAT) die Kontrolle über die Computer der Geschädigten ergriffen haben und sich so Zugang zum Inventar im Spiel Counter Strike verschafft haben.
Dabei sei laut der norwegischen Polizei kein größerer Geld schaden entstanden, allerdings steckt in der verwendeten Schadsoftware viel Potenzial für größere Straftaten.
Neben dem Potenzial der Schadsoftware steht die Eindämmung von Hackerangriffen und der Prävention sowie der Abschreckung solche Straftaten zu begehen im Vordergrund.
Das zu erwartende Strafmaß für die begangenen Straftaten in Norwegen sieht bis zu zwei Jahre Haft vor, wobei dem jungen Norweger laut Polizei eine disziplinarische Maßnahme in Form der Beschlagnahmung seiner Hardware droht.
Wir dürfen gespannt sein, ob es in den folgenden Wochen zu weiteren Verhaftungen auf Grund von virtuell geklauten Gegenständen kommt.
Dabei bleibt zu hoffen, dass diese und eventuell folgende Verhaftungen eine positive Auswirkung auf die Zahlen der geklauten Nutzerkonten haben, und die Nutzer in Zukunft ihr Spiel ohne ärgerliche Hackerangriffe genießen können.





























































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