5 Möglichkeiten zum Schutz Ihres Computers vor Cyberangriffen

22.01.2022 21:23
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Im digitalen Zeitalter geht die Einzelhandelsinfrastruktur unseres Landes rasch von der Kreditkarte zum One-Click-Shopping über. Die positiven Möglichkeiten und Vorteile für jeden von uns liegen auf der Hand – wir können Zeit und Geld sparen und haben mehr Auswahl für noch bessere Produkte. Was nicht so klar ist, ist das persönliche Risiko, das jeder Verbraucher eingeht, wenn er nur ein einziges Hemd in einem Geschäft wie Target oder Neiman Marcus kauft. Wie können wir uns schützen? Als Anwalt sind dies Fakten und Ratschläge zu einer enormen Anzahl von Anfragen, die ich erhalten habe. Wissen ist Macht! Hier sind fünf wichtige Fakten:

Computerhacker sind auf dem Vormarsch.

Hacker werden immer raffinierter beim Eindringen in die Firewalls von Unternehmen.

Target und Neiman Marcus waren die jüngsten Opfer, aber es gibt noch mehr. Die globale Informations-Website Intelcrawler.com gibt an, dass derzeit sechs Einzelhandelsunternehmen mit Cyberangriffen auf ihre Daten konfrontiert sind.

Die Unternehmen informieren die Öffentlichkeit erst dann über einen Verstoß gegen die Cybersicherheit, wenn es tatsächliche Beweise für einen Verstoß gibt. Nach Angaben der New York Times begann die Sicherheitsverletzung bei Neiman Marcus im Juli 2013, sechs Monate bevor die Amerikaner davon erfuhren.

Und hier ist, was Sie in Zukunft tun können, um sich zu schützen:

 

1. Nehmen Sie sich einen Tag pro Woche Zeit, um Ihre Kreditkartenabrechnungen zu überprüfen.

Ein Vorschlag, der offensichtlich erscheinen mag, ist die sorgfältige Überprüfung Ihrer Kreditkartenabrechnungen, sobald Sie sie erhalten.  Aber einmal im Monat bedeutet, dass es 29 Tage dauern kann, bis Sie betrügerisches Verhalten bemerken. Legen Sie einmal pro Woche einen bestimmten Tag fest, an dem Sie Ihre Abrechnung überprüfen.  Wenn Ihnen bei der Überprüfung Ihrer Rechnung etwas Fragwürdiges oder Verdächtiges auffällt, gehen Sie sofort der Sache nach, um festzustellen, ob es sich um einen von Ihnen autorisierten Kauf handelt.

2. Melden Sie sich für Echtzeit-Warnungen an

Die meisten Banken und Kreditkartenunternehmen bieten Echtzeit-Benachrichtigungsdienste an, die es ihnen ermöglichen, Sie zu kontaktieren, wenn ein Kaufversuch als „ungewöhnlich“ eingestuft wird. Rufen Sie die Homepage Ihres Bankkontos oder Ihrer Kreditkarte auf und legen Sie ein Kauflimit für Ihre Debit-/Kreditkarte fest. Wenn ein Kaufversuch den festgelegten Dollarbetrag überschreitet, können Sie wählen, ob Sie eine SMS-Benachrichtigung, eine E-Mail und/oder einen Anruf erhalten möchten, um den Kauf zu bestätigen. Die kurzzeitige Peinlichkeit eines abgelehnten Kaufs ist schnell vergessen, wenn der Karteninhaber erkennt, dass sein hart verdientes Geld von seinem Finanzinstitut überwacht wird.

3. Behalten Sie Ihre privaten Informationen für sich

Leider gibt es eine ständige Bedrohung für Ihre persönlichen Daten, egal ob Sie unterwegs (Handy, Brieftasche, Laptop) oder zu Hause (PC, Haustelefon) sind. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie ungebetenen Anrufern Informationen geben. Je mehr Sie mitteilen, desto mehr erfahren sie. Viele Betrüger rufen bei ahnungslosen Verbrauchern an und können dem Hörer mit Leichtigkeit vorgaukeln, dass es sich um einen autorisierten Verkäufer handelt.  Eine einfache Regel: Geben Sie unaufgeforderten Anrufern keine Passwörter oder persönlichen Informationen. Achten Sie bei der Suche nach neuen Websites darauf, dass unten rechts auf dem Bildschirm ein geschlossenes Schlosssymbol zu sehen ist, um deren Sicherheit zu gewährleisten.  Webadressen, die mit „https“ beginnen, sind in der Regel sicher, und wenn Sie auf das Schlosssymbol unten rechts klicken, wird dieselbe „https“-Adresse angezeigt.

4. Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig und machen Sie sie sicher.

Die Erstellung sicherer Passwörter ist wichtig.  Offensichtliche Passwörter wie Ihr Geburtsdatum oder Ihre Initialen sind unzulässig.  Studien haben gezeigt, dass mehr als fünfzig Prozent der Internetnutzer schwache Passwörter verwenden.  Wenn Sie Passwörter mit Ihrer Adresse, Ihrem Geburtstag oder Ihrer Sozialversicherungsnummer erstellen und diese Informationen durch Cyber-Diebstahl erlangt werden, sind alle Ihre persönlichen Daten gefährdet.  Seien Sie kreativ und machen Sie Ihre Passwörter stark, indem Sie zufällige Kombinationen von Buchstaben, Zahlen und Symbolen verwenden, die keine Verbindung zu Ihnen oder Ihrer Familie haben.

5. Abonnieren Sie einen Identitätsschutz

Die Malware der Bösewichte schleicht sich in private Dateien ein, schnappt sich Ihre Kreditkarten- und persönlichen Daten und verschwindet wieder. Es gibt zahlreiche Identitätsschutzunternehmen, die Ihre Kreditkarten, Sozialversicherungsnummer und andere Daten gegen eine Gebühr überwachen. Wenn Sie IP verstecken haben wollen, installieren Sie VPN um sich vor Hackern zu schützen. Wir hoffen, dass Ihre persönlichen Informationen oder Daten niemals in die Hände von Cyberdieben gelangen. Es ist offensichtlich, dass selbst die sichersten Computernetzwerke anfällig für Angriffe sind.

Es ist wichtig zu wissen, dass der Target/Neiman Marcus-Hack ein geplanter, kooperativer Angriff auf ein präzises Ziel war (Wortspiel beabsichtigt). Die Einzelhandelsbranche bietet einen einfacheren Weg zu einem riesigen Pool von Verbraucherdaten als der Finanzsektor. Ein Drittel aller Amerikaner wird von diesem jüngsten Datendiebstahl betroffen sein. Bis die Einzelhandelsunternehmen ihren Cyber-Sicherheitsschutz verbessern, sollten Sie die oben genannten Schritte unternehmen, um proaktiv zu bleiben. Und vergessen Sie nicht: Bargeld wird immer noch überall akzeptiert!

Redaktion escene.de

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