Das durch Wargame bekannt gewordene Entwicklerstudio Eugen Systems will mit Act of Aggression wieder ein reinrassiges Echtzeit-Strategiespiel auf den Markt bringen. In einer Zeit, wo neben Starcraft 2 Alternativen dünn gesät sind, soll das RTS an den Vorgänger Act of War aus dem Jahr 2005 anknüpfen und sich auf die Kernpunkte des RTS-Genres konzentrieren.
In einer Pressemitteilung ließen die Entwickler von Eugen Systems detaillierte Infos, Bilder sowie einen ersten Trailer veröffentlichen. Die Macher der Wargame-Serie setzen in ihrem neuen Echtzeit-Strategiespiel Act of Agression primär auf Ressourcen-Management, Basenbau und Einheitenproduktion. Ganz im Stile eines Starcraft oder der früheren Teile der Command & Conquer Reihe eben. Die Fokussierung auf die Kernelemente im RTS-Genre ist willkommen. So gibt es neben dem grandiosen Starcraft 2 kaum nennenswerte aktuelle Alternativen im Echtzeit-Strategie-Sektor.

In den zwei Single-Player-Kampagnen, die im Jahr 2020 spielen, kommen neben klassischen Einheiten wie Infanterie, Panzern, Hubschraubern und Artillerie auch Superwaffen zum Einsatz. Desweiteren werden im Verlauf der Story und Missionen Erfahrungspunkte gesammelt, welche anschließend für Spezialfertigkeiten wie Anti-Luft- oder Anti-Panzer-Kriegsführung eingesetzt werden können.
Gameplaytechnisch bewegt sich der Akt der Aggression im Kielwasser anderer Strategievertreter wie Company of Heroes oder Wargame. Die drei spielbaren Fraktionen streiten sich um Sektoren, die auf den verschiedenen Maps eingenommen werden müssen. Eugen Systems beschreibt das Szenario folgendermaßen:
„Es ist eine dunkle, realistische Zukunft, in der drei große Fraktionen für ihre jeweiligen Interessen kämpfen. In einer Welt, gezeichnet von internationalen Krisen und finanziellen Machenschaften, versucht die undurchsichtige Organisation „das Kartell“, ein geheimes Hightech-Programm mit gestohlenen Prototypen fertigzustellen. Gegen diese Bedrohung stellt sich die „Chimäre“, eine Militärorganisation der UNO. Sie ist auf schnelle Angriffe spezialisiert und versucht weltweit Frieden und Ordnung aufrecht zu erhalten. Irgendwo zwischen den beiden Gruppen befindet sich die US Army. Sie ist von zwei Jahrzehnten Kriegsführung erschöpft, schickt aber immer noch eine große Menge kampferprobter Veteranen ins Feld.“
Ein neue Multiplayer-Offenbarung soll das Spiel jedoch nicht werden. Vielmehr soll es sich laut der Pressemitteilung stark an den Vorgänger Act of War anlehnen und auf Zugänglichkeit und interessante Missionen setzen. Ein Release-Termin wurde vom Entwickler noch nicht genannt.
Echtzeit-Strategie-Fans bleibt momentan nicht allzu viel Auswahl, wenn sie klassisches RTS-Gameplay haben wollen. Hoffen wir, dass Eugene Systems mit Act of Aggression einen würdigen Nachfolger zu Act of War abliefert und das RTS-Genre wieder ein wenig an Fahrt aufnimmt.
Den sehr stimmungsvollen Trailer gibt es natürlich auch noch:




























































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