Seit mehreren Monaten üben Spieler von League of Legends in den Online-Foren wie Reddit harsche Kritik an Riot aus. Es heißt, Bots versammeln sich besonders auf niedrigen Leveln in den Spielmodi, die am meisten Erfahrungspunkte bringen und verderben somit gerade Anfängern oder Gelegenheitsspielern den Spielspaß. Lange Zeit gab es keine Reaktion, nun greift Riot durch.
Das „Wirb-einen-Freund“-System entstand eigentlich in guter Absicht. Jeder Spieler, der einen Freund dazu brachte, sich über den eigenen Link beim Spiel anzumelden und bis zu einem bestimmten Level zu spielen, erhielt einen kleinen Bonus. Bei mehreren Anwerbungen war es somit möglich, eine Menge an Einfluss- und sogar Riot-Punkten zu erhalten. Doch das System blieb nicht lange unausgenutzt. In Tauschbörsen werden diese Anwerbungen noch heute für ein gewisses Entgelt verkauft, die Accounts werden dabei jedoch nicht durch Menschenhand gespielt, sondern von ausschließlich für diesen Zweck eingestellten Bots gelevelt und im besten Fall vom selben Verkäufer nochmal als Smurf-Accounts an andere Personen verkauft. Damit ist jetzt Schluss.
Riot veröffentlichte nun einen Post, in dem erklärt wird, wie sich das System in Zukunft verhalten wird. Von nun an ist es nämlich jedem Spieler möglich, nur noch bis zu fünf Freunde anzuwerben. Für jeden Freund, der seinen Account auf Level 10 spielt, erhält der Anwerber 1000 Einflusspunkte und bei drei bzw. fünf rekrutierten Freunden noch einmal einen zusätzlichen Skin für Warwick und Twitch. Ob dies nun endgültige Maßnahmen sind oder dem Botting durch weitere Konsequenzen ganz ein Ende gemacht werden soll, ist noch unklar. Jedoch sollte schon die Reduzierung dieses Limits eine große Einschränkung für Verkäufer von solchen Anwerbungen darstellen.




























































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