DICE kündigte bereits vor über einem Jahr die Fortsetzung für ihren erfolgreichen dritten Teil der Battlefield-Reihe an. Die guten Verkaufszahlen ließen sogar die Konkurrenten verblüffen und nicht selten waren die Neuheiten aus BF3 eine Inspiration für andere Spielereihen und deren Entwickler. Dass DICE bei einer derartigen Erfolgsgeschichte also nicht viel an der bewährten Rezeptur des Shooters ändern würde, war also schon frühzeitig klar. Der neue Titel der Reihe spielt sich immer noch wie der Vorgänger, denn es hat sich am eigentlichen Gameplay nahezu nichts geändert. Lediglich die Animationen wurden überarbeitet und es spielt sich ein wenig fixer und vor allem dynamischer. Zum ersten Mal kann man sich hinter eine Ecke stellen und sich mit seinem Körper leicht beugen, um als nicht allzu großes Ziel aufzufallen und die Feinde durch Beschuss unter Druck zu setzen. Wir haben uns für euch durch die Beta geschossen und sagen euch, ob sich das neue Battlefield auch lohnt.
Zuallererst wird es euch direkt auffallen, dass sich das Gameplay und das Gunplay leicht verändert haben, wenn man die Battlefield 4 Beta mit Battlefield 3 vergleicht. Denn das Team von DICE entschied die Suppression zu ändern. So werdet ihr keinen verschwommenen Bildschirm mehr haben, wenn ihr in einem Feuergefecht seid und von Kugeln getroffen werdet, denn nun verlangt es einen skillbasierten Spielstil und ist nun weniger Glückabhängig. Die Klassen sind nun besser ausbalanciert. Der Assault kann nun nicht mehr die anderen Klassen übertrumpfen. In Battlefield 3 konnte selbst der Assault die Waffen eines Engineers nehmen, dies führte zu unausgewogenem Gameplay. Außerdem ist der Medic nun eine noch wichtigere Klasse. Je mehr ihr euren Defibrillator auflädt, desto mehr Leben kriegt euer gefallener Kamerad zurück.

Auch die Vehikel haben sich nun etwas geändert. Alle Fahrzeuge haben nun eine Nachladeverzögerung. Deshalb solltet ihr eure Schüsse Weise benutzen. Außerdem soll es die Möglichkeit des Base-Camping minimieren. Die Helikopter lassen sich nun viel geschmeidiger steuern als in vorherigen Battlefield Teilen. Panzer und Truppentransporter haben nun sehr viel Leben, sind aber dennoch ausgewogen, wenn man gegen einen der beiden antritt. Boote sind zudem eine nette Fortbewegungsmöglichkeit und bieten noch mehr Freiheiten in der Luft- und Bodenunterstüzung. Alle Fahrzeuge haben ein gutes Handling, ausgewogene Lebenspunkte und Waffen.
Auch hat DICE ordentlich an der hauseigenen Grafik-Engine Frostbite 3 geschraubt und zeigt deutlich, dass BF4 ein waschechter Next-Gen-Titel ist. Doch die Konsolen-Tester gingen hierbei leer aus. Die Beta sah auf Konsolen leider nicht so schön aus und auch PC Spieler hatten mit Performance-Problemen zu tun. Da es sich um eine Beta handelte, wird sich dies in der finalen Version ändern. Die größere Zerstörung, die in den Trailern angepriesen wurde, überzeugte schon in der Beta. Riesige Hochhäuser fallen wegen eines Bombardements in Schutt und Asche und selbst die Pfeiler unter einem Tunnel kann man sprengen, um gegnerische Fahrzeuge platt zu machen.

Fazit: Battlefield 4 ist ohnehin eine Klasse für sich und es spielt sich deutlich besser als es Battlefield 3 tat. Neben sinnvollen Veränderungen punktet das Spiel extra noch mit Zerstörung und neuen Inhalten. Ob die wenigen Mängel in der Release-Version behoben worden sind, wird sich zeigen. Doch wir sind gespannt, wenn es richtig los geht!





























































You must be logged in to post a comment Login