Die nächste große Videospielverfilmung nimmt langsam Form an: Der geplante Kinofilm zur Reihe Call of Duty hat nun offiziell ein Startdatum. Publisher Activision und das Filmstudio Paramount Pictures bestätigten auf der CinemaCon, dass der Film am 30. Juni 2028 in die Kinos kommen soll.
Konkrete Details zur Handlung oder zum Cast gibt es bislang allerdings noch nicht.
Starbesetzung hinter den Kulissen
Auch wenn viele Inhalte noch unter Verschluss sind, steht zumindest das kreative Team bereits fest. Das Projekt wird von bekannten Namen aus Hollywood umgesetzt.
Für das Drehbuch verantwortlich ist Taylor Sheridan, der unter anderem durch die Erfolgsserie „Yellowstone“ bekannt wurde. Regie führt Peter Berg, der bereits Filme wie „Lone Survivor“ oder „Deepwater Horizon“ inszeniert hat. Beide sind zusätzlich auch als Produzenten beteiligt.
Unterstützt werden sie von weiteren Brancheninsidern, darunter David Glasser sowie Activision-Präsident Rob Kostich, was die enge Verbindung zwischen Spieleentwickler und Filmproduktion unterstreicht.
Was kann ein Call of Duty Film überhaupt liefern?
Eine der spannendsten Fragen bleibt die kreative Ausrichtung. Die Call of Duty-Reihe ist zwar bekannt für ihre Kampagnen, ihren langfristigen Erfolg verdankt sie jedoch vor allem dem Multiplayer-Erlebnis.
Genau hier liegt die Herausforderung: Während viele erfolgreiche Gaming-Verfilmungen auf starke Storys setzen, lebt Call of Duty eher von Inszenierung, Tempo und spektakulären Gefechten. Der Film muss also einen Weg finden, diese Stärken in ein funktionierendes Kinoformat zu übertragen.
Gleichzeitig bietet die Marke genug Material: Von modernen Militärszenarien bis hin zu historischen Settings und globalen Konflikten ist das Universum breit genug, um eine eigenständige Geschichte zu erzählen.
Gaming-Verfilmungen weiter im Aufwind
Der Schritt überrascht nicht. In den letzten Jahren haben Filme und Serien basierend auf Videospielen deutlich an Bedeutung gewonnen. Produktionen rund um große Marken erzielen zunehmend starke Einspielergebnisse und hohe Reichweiten.
Für Paramount Pictures und Activision ist die Umsetzung daher ein logischer Schritt, um eine der erfolgreichsten Gaming-Marken der Welt auf eine neue Ebene zu bringen.
Bereits jetzt gilt als wahrscheinlich, dass der Film eng mit aktuellen Spielen wie Warzone oder kommenden Ablegern verzahnt wird – etwa durch Ingame-Events oder Crossover-Inhalte rund um den Kinostart.
Entwicklung mit langer Vorgeschichte
Interessant ist auch der lange Vorlauf: Die Idee eines Films zu Call of Duty existiert bereits seit vielen Jahren. Erst jetzt scheint das Projekt jedoch die richtige Kombination aus Partnern und kreativer Vision gefunden zu haben, um tatsächlich umgesetzt zu werden.
Bis zum Release bleibt noch Zeit – genug, um weitere Details zu Casting, Story und Setting zu enthüllen.

























































