Die Cups sind gespielt, die Gruppenphase ist vorbei und somit stehen die vier Teams für die kommenden ESL Pro Series Finals fest. Neben dem großen Favoriten mousesports konnten auch Enro Griffins und das ehemalige 3DMAX! ihrer Favoritenrolle in Gruppe B gerecht werden. Eine Überraschung gab es allerdings doch, denn die Playing Ducks konnten sich in der Hammergruppe A neben mousesports auch einen Slot für die Finals sichern. Aber neben den vier Finalisten, gab es auch vier Teams die mehr oder weniger enttäuscht aus der Gruppenphase rausgehen dürften. Vor allem Team Alternate und Team Wild Fire haben sich deutlich mehr vorgestellt, als das frühe Aus vor den Finals. escene zeigt euch, wie die Gruppenphase für die Teams verlief.
Gruppe A:
1. mousesports |
2. Playing Ducks |
3. Team Alternate |
4. Team Wild Fire |
Gruppe A, nicht nur auf den ersten Blick eine Todesgruppe. Nur mousesports konnte sich wirklich souverän einen Finalplatz erspielen. Im ersten Match gegen die Playing Ducks ging es auf die Map de_dust2 und anders als erwartet, waren es garnicht so klare Verhältnisse. Die Ducks konnten das Match durchgehend eng halten und man holte starke sieben Terrorrunden. Aber mousesports war letztendlich doch zu stark und ganz besonders ‚Troubley‘ hat einen Sahneabend erwischt. So hieß es am Ende dann 16:11 für mousesports, welche ins Upper Bracket einziehen konnten und nur noch ein Sieg entfernt von den Finals waren.
Im zweiten Spiel der ersten Runde ging es richtig Rund. Weder das Werksteam von Alternate, noch Team Wild Fire schenkten sich eine Runde. Am Ende hieß es 15:15 und es ging in die erste Overtime der Gruppenphase. Nun wurde Team Alternate seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die erste Hälfte 5:0, die entscheidende sechste Runde war nur noch reine Formsache. So hieß das Duell um den ersten Slot für die Finals: Team Alternate gegen mousesports. Die Playing Ducks und Team Wild Fire mussten den Umweg über das Lower Bracket gehen.
mousesports gegen Team Alternate, diese Begegnung verspach Einiges und so war es auch. Mit elf überragenden T-Runden, wieder auf de_dust2, ebnete man auf Seiten von mousesports den Weg auf die Finals, doch so einfach ging es dann doch nicht. Die Mannen rund um ‚kRYSTAL‘ hielten nochmal stark dagegen, gereicht hat es allerdings nur für acht Runden und damit war mousesport der erste sichere Finalist.
Im nächsten Match trafen dann die Playing Ducks und das Werksteam von Wild Fire aufeinander. Schon der Mappick überraschte, so spielte man de_season – eine Counter-Strike Source Map – und so war für alle klar: Favorit sind die Jungs um die Geschwister ‚mnL‘ und ‚qK-Mantis‘. Man fühlte sich bei dieser Annahme auch bestätigt, denn die Ducks konnten nur zwei Runden auf Seiten der Terroristen holen und so bahnte sich das erste klare Match an. Doch manchmal kommt es eben doch ganz anders. ‚Kirby‘ als Zugpferd, pushte seine Jungs und man konnte eine überragende Aufholjagd einleuten. Aber einfach war es sicher nicht, denn man musste einige Matchbälle abwehren und Team Wild Fire wollte unbedingt diese 16. Runde holen. Beim Stand von 15:13 vergab man sogar eine 3 gegen 1 Situation gegen ‚get‘. Das 15:15 war also da und die nächste Overtime stand bevor. Auch hier war es definitiv keine eindeutige Sache, denn mit 3:2 holte Team Wild Fire genauso viele T-Runden in der Overtime, wie zuvor in den 15 regulären Runden. Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her und beim Stand von 2:2 stellte sich die Frage: Ducks oder zweite Overtime? Motivert von der Aufholjagd konnte man auch die letzte Runde für sich entscheiden und somit ein Entscheidungsspiel gegen Team Alternate erzwingen. Die erste Überraschung war also da: Die Playing Ducks haben Team Wild Fire geschlagen.
Zum insgesamt vierten Mal wurde de_dust2 an diesem Abend gespielt und ‚asmo‘ & Co. gingen als klare Favortien in das Spiel, doch das super eingestellte Team der spielenden Enten sollte man nie unterschätzen. Doch schon wieder hatte man auf der ersten Hälfte das deutliche Nachsehen mit 05:10 als CT. Noch einmal musste man sich einschwören und alle Fähigkeiten abrufen, um das starke Alternate doch noch zu besiegen, man wusste ja, dass der Gegner in dieser Saison sehr schwankend spielt. Und genau diese Unkonstanz, brachte wieder Brisanz ins Match. Das Werksteam kam einfach nicht auf das Terrospiel klar und man konnte die Bombspots nicht verteidigen. So zeichnete sich schon einige Runden zuvor ab, was passieren würde: Elf Runden für ‚get‘, ‚Kirby‘, ‚idddQ‘, ‚Whoopie‘ und das vom Teamcaptain erkannte Talent ‚Freestyle‘. Die Sensation ist geschafft, neben mousesports konnten sich die absoluten Underdogs einen Platz für die Finals sichern und das gesteckte Saisonziel, Platz 5-8 deutlich übertreffen. Damit ‚Kirby‘ seinen EPS Titel verteidigen kann, muss nochmal ein ähnlich großes Wunder geschehen, doch diese kommen bekanntlich immer wieder vor.
Gruppe B:
1. Enro Griffins |
2. 3DMAX! |
3. Death.Energy |
4. logiX e.V. |
Gruppe B musste also nachziehen, doch Spannung vom Vortag kam nicht auf, zumindest nicht bis zum letzten und entscheidenden Spiel um das Letzte Ticket für die Finals in Köln. Doch fangen wir vorne an. In der ersten Runde trafen Enro Griffins auf die Mannen von logiX e.V. und 3DMAX! auf Death.Energy.
Enro, als zweitbestes Team der Cups, ging als deutlicher Favorit ins Spiel gegen logiX e.V. und mit elf Runden auf der CT-Seite wurde man dieser Rolle gerecht. 4:1 wurde die zweite Halbzeit gespielt und damit der erste Schritt zu den Finals gemacht.
Das zweite Match versprach einiges mehr an Spannung, zumindest so auf dem Papier, doch auch hier wurde man enttäuscht. 16:6 gewannen die Mannen rund um ‚tabseN‘ wobei man ganz starke zwölf Runden als CT holen konnte auf de_dust2, eine Map die mindestens ausgeglichen ist, wenn nicht sogar eher T-lastig.
Das erste Match um den EPS Slot war als Enro Griffins gegen Death.Energy aber auch hier sucht man ein enges Match vergebens. Der Mappick de_season, war auf jeden Fall positiv für den amtierenden Vizemeister und so konnte man zwölf Runden als Angreifer gewinnen und die restlichen Vier konnte man dann souverän verteidigen. Mit einem klaren 16:08 folgte man also mousesports und den Playing Ducks auf die Finals.
Während im Loser-Bracket logiX e.V. das klare Nachsehen mit 10:16 gegen die Jungs vom ehmaligen 3DMAX! hatten, ging es im erneuten Aufeinandertreffen zwischen Death.Energy und den Jungs rund um ’nooky‘, um den letzten Platz für die Finals. Die Map war de_cache und nach einem deutlichen Sieg von D.Energy in Runde Nummer eins gegen den selben Gegner, hat man nun gehofft, dass ’stavros‘ & Co. sich endlich eingezockt haben und das Match endlich Spannung bringen würde. 10:5 hieß es dann jeweils für die Terrorseite und es ging in die erste Overtime der Gruppe B. Damit man zumindest in Sachen Overtime gleichziehen kann zur Gruppe A, ging die erste MR10 auch 5:5 aus. Die zweite Verlängerung sollte es also richten. 3DMAX! konnte sich immer weiter in die Gruppenphase steigern und so war es auch keine Überraschung mehr, dass man vier Runden in der ersten Hälfte holen konnte. Das sollte es dann auch gewesen sein, man konnte die beiden restlichen Runden nach dem Seitenwechsel sofort holen und sich damit den letzten Slot sichern. Doch in welchem Lineup man spielen wird, ist noch nicht ganz klar, nachdem klar wurde, dass man so definitiv als Team maximal noch die Finals spielen wird, aber auch das ist alles Andere als klar.

Christian ‚crisby‚ Schmitt
Tobias ‚Troubley‚ Tabbert
Tizian ‚tiziaN‚ Feldbusch
Nikola ‚LEGIJA‚ Ninic
Chris ‚chrisJ‚ de Jong
Markus ‚Whoopie‚ Berger
André ‚Kirby‚ Kempa
David ‚idddQ‚ Strauch
Oliver ‚get‚ Meyer
Michael ‚Freestyle‚ Rauh
Denis ‚denis‚ Howell
Marcel ‚globe‚ Sundmäker
Robin ‚r0bs3n‚ Stephan
Timo ‚Spiidi‚ Richter
Tim ‚timz‚ Bengen
Andre ‚nooky‚ Utesch
Hendrik ‚struk1‚ Goetzendorff
Michele ‚zonixx‚ Köhler
Manuel ‚approx‚ Zeitz
Dimitrios ‚stavros‚ SmoilisDie vier Teams stehen also endlich fest und Enro Griffins wird zuerst gegen die Playing Ducks spielen und mousesports muss gegen 3DMAX! ran. Wer den heißbegehrten EPS-Titel am Ende in der Hand halten wird, entscheidet sich auf den Finals in Köln.





























































Enro Griffins
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