Vor Kurzem wurde von der VESA der neue DisplayPort Standard 1.3 vorgestellt. Mit der im
Gegensatz zum DisplayPort 1.2a um 50% angehobenen Datenrate sind im Maximalausbau mit vier Leitungen bis zu 32,4 Gigabit/s möglich. Davon stehen 25,92
Gigabit/s der Übertragung unkomprimierter Videodateien zur Verfügung, was einen
Einsatz von zwei UHD Displays in nativer Auflösung bei 60 Hz und 24 Bit
Farbtiefe im Multi-Stream-Verfahren möglich macht.
Rein rechnerisch wäre es möglich, ein einzelnes UHD Display
mit 120 Hz zu betreiben. Aufgrund der sehr hohen Bandbreite, die mit
DisplayPort 1.3 angestrebt wird, ist auch ein Einsatz von Displays jenseits der
4K Auflösung denkbar. Vor ein paar Tagen hat Dell den ersten 5K Monitor
vorgestellt. Mit der momentan erhältlichen DisplayPort 1.2 Technik wären 2
DisplayPort Kabel nötig, um das enorme Ausmaß von 15 Millionen Pixel ausreichend
flüssig darzustellen. Die neue Version bringt außerdem eine Unterstützung von
HDMI 2.0 und der dazugehörigen Verschlüsselungstechnik HDCP 2.2 mit. Mittels
Adapter besteht nach wie vor eine Kompatibilität zu VGA, DVI und dem alten HDMI
Standard. Um das volle Potential von DisplayPort 1.3 nutzen zu können, werden
nicht nur passende Endgeräte benötigt, auch in der Welt der Grafikkarten muss
sich die neue Technologie noch etablieren.

Nach Angaben der VESA ist mit kompatiblen Endgeräten vor dem
Jahr 2016 nicht zu rechnen. Neue Kabel werden allerdings nicht benötigt.
Bereits erhältliche Kabel der Version 1.2 sollen die nötige Bandbreite liefern
können.





























































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