Aktuell findet in Dallas die QuakeCon 2014 statt. Passende Möglichkeit für das Entwicklerstudio id Software endlich mehr Infos zum kommenden und heiß erwarteten Doom zu veröffentlichen. Neben Informationen zur Story, gab es erstmals Szenen des Einzelspieler-Modus zu sehen. Ein Multiplayer wurde ebenfalls angekündigt.
Der Name Doom dürfte so ziemlich jedem bekannt sein, der sich auch nur einen Hauch mit Videospielen beschäftigt hat. Doom 1 und sein Nachfolger waren für die Videospielgeschichte, besonders im Bereich der Ego-Shooter, wegweisend und beeinflussten dieses Genre maßgeblich. Der dritte Teil der Serie, Doom 3, feierte ebenfalls großen Erfolg und wurde mit der Doom 3: BFG Edition neu aufgelegt
Laut den Entwicklern versteht sich das nächste Doom allerdings nicht als Fortsetzung, sondern als komplette Neuauflage, das vieles aus dem Original-Doom neu konzipiert. Dies gab Executive Producer Marty Stratton von id zu Protokoll. Auch deswegen wurde das Spiel nicht als „Doom4“ getauft und trägt den schlichten Namen „Doom“.

Die gute alte Zeit: Screenshot aus dem ersten Doom
Die Storyline startet außerhalb einer Forschungseinrichtung auf dem Planeten Mars. Während der Präsentation auf der QuakeCon war aber auch ein düsteres Höhlensystem zu sehen. Jedoch lag der Fokus der Entwickler ganz klar darauf, das Kampfsystem zu präsentieren. Das Gameplay orientiert sich stark am Original und soll schnelles Run-and-Gameplay bieten, jedoch auch mit neuen Mechaniken aufwarten. So soll neben Schusswaffen ebenfalls eine große Nahkampfkomponente den Weg ins Spiel finden. Diese besteht aus den üblichen Tritten und Schlägen sowie aus Nahkampfwaffen und brutalen Finishing-Moves.
Zurück zu alten Tugenden: Im neuen Doom wird es keine automatische Lebensregeneration geben. Die abwechslungsreichen Gegnertypen lassen nach dem Ableben Lebensenergie fallen, die aufgesammelt werden kann.

Häufiger Gegnertyp in Doom3
Sorgen jedoch kann man sich mal wieder um die deutsche Version machen. Laut Gamestar waren abgerissene Körperteile keine Seltenheit und auch die Kettensäge schwemmte einiges an virtuellem Blut über die Marsböden. Informationen zu eventuellen Entschärfungen für den deutschen Markt gab es jedoch noch keine. Unter Umständen erfährt man näheres auf der anstehenden Gamescom 2014.
Grafisch setzt Doom auf die hauseigene idTech 6 Grafikengine und soll 1080p bei flüssigen 60 Frames pro Sekunde möglich machen. Neben der Controller-Unterstützung am PC wurde auch ein kompetitiver Multiplayermodus bestätigt. Mehr Details zu diesem gab es aber noch nicht. Der Release ist für 2015 angekündigt. Ein genaues Datum gibt es ebenfalls noch nicht.





























































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