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Eklat: NaNiwa schmeißt sämtliche Caster in der finalen Karte der WCS-Qualifikation aus der Spiellobby

imageFür lange Zeit hörte man so gut wie gar nichts mehr vom schwedischen Profi Johan ‚NaNiwa‘ Lucchesi. Nach seinem Riesen-Skandal auf den Intel Extreme Masters in Katowice, bei dem er in einem Best-of-5-Spiel bereits nach der ersten Karte „gg“ schrieb und die Halle samt Hardware verließ, hörte man nur noch sehr wenig von ihm. Alliance entließ den nun 24-Jährigen kurz nach dem Skandal und somit befand sich Ende Juli durch den Abgang von Rickard ‚SortOf‘ Bergman kein Spieler mehr in den Reihen des schwedischen Teams.

Am gestrigen Freitag sah man NaNiwa erstmals wieder in einem Turnier. Im dritten europäischen WCS Qualifier erreichte er nicht nur das Finale, sondern konnte sich nun sogar für die Challenger League qualifizieren. Nach seiner Begegnung gegen den deutschen Zergspieler Fabian ‚HaNfy‘ Kattner musste NaNiwa sehr lange auf seinen finalen Gegner warten, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal das Viertelfinale ausgespielt wurde. Am späten Abend wurde aber schließlich sein Gegner ermittelt und dieser war der Russe Dmitry ‚Happy‘ Kostin. Die erste Karte gewann NaNiwa knapp. Doch nach der zweiten Karte, auf welcher er verloren hatte, verlangte er, dass alle Streamer die Lobby verlassen und nicht übertragen dürfen, da einige Streams seiner Meinung nach zu wenig Verzögerung auf den Stream eingestellt hatten. Seit längerem hat selbst Twitch.tv eingestellt, dass jeder Stream eine bestimmte Verzögerung hat. Nach langer Diskussion und dem Anschauen des Replays entschied sich NaNiwa mit dem Einverständnis der Admins schließlich dafür, dass nur der englische Stream BaseTradeTV die entscheidende letzte Karte zwischen NaNiwa und Happy zeigen durfte.

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Direkt nach dem Spiel meldeten sich die beiden Spieler via Twitter. Auch die russischen Caster schrieben etwas zu diesem Thema. Die Twitterbeiträge findet ihr im Laufe dieses Artikels.

Mit diesem Skandal dürfte NaNiwa wohl einige Zuschauer von den anderen Streams vergrault haben. Zwar wurde die Partie trotzdem auf Englisch übertragen, doch so eine Reaktion vor der Öffentlichkeit wirft kein gutes Licht auf einen Profispieler, wie vehemente Diskussionen auf Twitter zeigen:

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