Team Ember hat heute sein komplettes Roster enthüllt. Die Vater-Organisation Team Elemental, die erst kürzlich gegründet wurde und Ambitionen hat, in vier verschiedenen Spielen eSports-Teams aufzustellen, machte mit Team Ember für League of Legends seinen Startschuss. Das Team hat sowohl „alte Hasen“, als auch Rookies im Angebot.
Den Anfang machte Nicolas ‚Gleeb‘ Haddad. Er wurde bereits vor einer Woche angekündigt. Er wird im Team die Rolle des Supports übernehmen. Gleeb ist auch in der LCS kein unbekanntes Gesicht. Er spielte bereits für Organisationen wie Winterfox oder Team SoloMid. Drei Tage darauf folgte die Enthüllung von Benjamin ‚Benjamin‘ deMunck. Benjamin wird die Rolle des AD-Carry übernehmen und verfügt bereits über Erfahrung aus der Challenger Series. Der dritte im Bunde ist Juan ‚Contractz‘ Garcia. Contractz ist neu in der professionellen League of Legends-Szene und wird Embers neuer Jungler. An Heilig Abend folgte die Ankündigung von Top-laner Colin ‚Solo‘ Earnest. Solo wurde von Cloud9 Tempest übernommen und verfügt somit ebenfalls über Challenger Series-Erfahrung. Zum Schluss folgte noch ein bekannteres Gesicht. Greyson ‚Goldenglue‘ Gilmer springt als Mid-Laner ein und komplettiert somit das Roster.
Das Team erstand vor zwei Wochen den NA Challenger Series-Platz von Team Cloud9 Tempest. Sie werden in der nächsten Saison in ebendieser spielen und möchten bereits im Sommer in der nordamerikanischen LCS mitmischen.
Doch warum ist das Team erwähnenswert, schließlich handelt es sich ’nur‘ um ein Team der Challenger-Series. Es geht bei dem Team vor allem um die Firmenpolitik. Bereits Anfang Dezember kündigte die Organisation an, sie wolle die nordamerikanische Challenger Series verändern. Vor allem mit dem Punkt der Spielergehälter übernimmt Ember (bzw. Team Elemental) eine Pionier-Rolle, denn es ist die erste Organisation, die offen über die Vergütung ihrer Spieler spricht und die Zahlen nicht in Verträgen versteckt. In einem längeren Statement plädierte Jonathan ’notvert‘ Pan für mehr Transparenz im eSports, da sie daran glauben, dass eine gute Amtosphäre im Team das Wichtigste ist, um als Team erfolgreich sein zu können. Unter anderem wurden in dem Statement genaue Zahlen zu ihren Spielergehältern genannt, die sich mit bis zu $75.000 im Jahr sehen lassen können. Beeindruckt äußerten sich bereits einige Spieler:
Ember from NACS just released the salaries of their players. I’m incredibly impressed at those numbers, much respect https://t.co/SqjUAlHQYi
— Alex Chu (@Xpecial_) 25. Dezember 2015
Da Ember seine Spieler bereits jetzt besser bezahlt und transparenter behandelt, als viele andere Teams, wären ebendiese im Zugzwang, wenn sie nicht ihre Spieler an neue Teams, die sich an Ember ein Vorbild nehmen, verlieren wollen. Vor allem die europäischen Organisationen, die den Ruf haben allgemein schlechter zu zahlen als beispielsweise nordamerikanische Organisationen, müssten sich am Riemen reißen und ihre Geschäftsmodelle modernisieren, da die europäische Szene jüngst erst einige Abgänge ertragen musste, von denen nicht wenige finanziell motiviert waren.





























































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