eSports – Anforderungen an Fitness & Konzentration wie bei Spitzensportlern

16.03.2017 11:39

imageEines der gängigen Vorurteile gegen Computerspiele und seine Spieler lautet, dass sie sich mit Computerspielen die Nächte um die Ohren schlagen und deswegen am nächsten Tag in der Schule oder im Job zu nichts zu gebrauchen sind. Und so lächeln viele bei der Bezeichnung eSports, sind sie doch immer noch der Meinung, es handle sich um keinen Sport, da man ja lediglich vor dem Bildschirm sitzt und über Maus und Tastatur virtuelle Figuren steuert.

Dabei hat sich der
Begriff eSportsnicht ohne Grund herausgebildet. Denn dieser zeigt deutlich, wohin die Reise
ein Bezug auf Herausforderung für die Spieler und die Professionalisierung der
gesamten Szene geht. Längst haben sich eSports von ihrem Nischendasein befreit
und starteten in den letzten Jahren einen wahren Triumphzug hinsichtlich ihrer
Popularität. Millionen von Fans schauen sich weltweit die Matches via
Livestream an, und sobald vor Ort Turniere stattfinden, müssen Hallen oder gar
ganze Stadien angemietet werden, um die vielen Tausend Menschen zu fassen, die
live dabei sein möchten. Kein Wunder,
dass angesichts dieser Aufmerksamkeit und Medienpräsenz Sponsoren- und
Preisgelder ständig neue Höchstwerte erreichen. So betrug das Preisgeld bei derDota 2-Weltmeisterschaft im letzten
August über 20 Millionen Euro – eine Summe, die in Deutschland sonst nur beim
Quoten-Giganten Fußball umgesetzt wird. Das Finale wurde vor Ort von Tausenden
Menschen in einer Arena und über fünf Millionen Fans über die eSport-Plattform
Twitch im Livestream verfolgt.

Trotz dieser
beeindruckenden Werte ist das Vorurteil der nutzlosen Zeitverschwendung nach
wie vor in vielen Köpfen präsent. Dabei steigen mit der zunehmenden
Professionalisierung der Spieler auch die Anforderungen an Fitness und
Konzentration. In der absoluten Spitze sind diese absolut vergleichbar mit
denen in vielen anderen Sportarten. Wer bei den Profispielern an die Spitze
will, muss sowohl geistig als auch körperlich topfit sein. Innerhalb von
Sekundenbruchteilen müssen wichtige Entscheidungen getroffen und extrem
koordinierte Bewegungen ausgeführt werden. Um dies über einen längeren Zeitraum
bei Turnieren zu gewährleisten, sind für die Profispieler mentales Training,
eine aktive Ausgleichssportart und gesunde Ernährung unerlässlich. Und auch das
tägliche Training muss sich vor dem Programm im Spitzensport nicht verstecken:
Acht bis zehn Stunden täglich werden Gegner und Matches analysiert sowie Strategien
entwickelt. Dazu kommen permanente Vorbereitungsspiele und der Reisestress –
alles Faktoren, die einen gesunden, körperlich sowie mental fitten und
ausgeruhten Körper und Geist erfordern.

Diese
Anforderungen betreffen neben eGamern natürlich auch andere
Online-Profispieler. So wird auch von Poker- oder Black Jack-Spielern ein
Höchstmaß an Konzentration gefordert. Im Gegensatz zu den Profis im
eSports-Bereich haben es Spieler bei Casino-Games allerdings leichter, online ihrem
Beruf nachzugehen, denn es gibt im Web eine Vielzahl von Anbietern, bei denen
die Spieler überall und jederzeit ihr Glück versuchen oder ihr Know how
beweisen können. Außerdem ist es möglich, bei Bedarf Pausen einzulegen, um zur
Ruhe zu kommen und neue Konzentration zu schöpfen. So können Spieler beispielsweise
bei einer Partie 888casino
Roulette
entspannt auf andere Gedanken kommen, sich die Zeit vertreiben und
Kraft für neue Aufgaben tanken.

Denn die
eSports-Profis trainieren überaus hart für ihren Erfolg, damit Gehirn wie auch
Finger und Hände zu Höchstleistungen bereit sind, wenn es darauf ankommt. Spieler wie KuroKy verfügen
über eine Finger- und Reaktionsfähigkeit, wie sie ansonsten vielleicht nur bei
Klavierspielern vorkommt. So kommen die besten eSportler auf bis zu 400
Aktionen (Befehle per Maus oder Tastatur) pro Minute. Im Gegensatz zum
Deutschen Sportbund betrachten viele Sportwissenschaftler eSports deshalb
durchaus als echte Sportart. Das unterscheidet eSports vom Schachspiel, wo
außer mentalen Fähigkeiten keine besonderen motorischen Ansprüche gestellt
werden. Deshalb kommt es inzwischen oft vor, dass Profi-eSportler bei ihrer
Turniervorbereitung auf die Hilfe von Sportwissenschaftlern zurückgreifen, um deren
Methoden zu nutzen. Denn auch für sie gilt: Wenn sie zu den besten Spielern der
Welt gehören möchten, sollten Körper und Geist entsprechend ausgebildet sein,
um den nicht unerheblichen Belastungen erfolgreich standhalten zu können.

KOMMENTARE