Auf ungewöhnliche Weise machte der Entwickler Thomas ‚Timmy‘ Duda auf eine Sicherheitslücke in Valves Vertriebsplattform Steam aufmerksam: In eine alte Ankündigung baute der Mitarbeiter des Euro Truck Simulators einen „Harlem Shake“ ein, um Valve zu zeigen, dass hier nachgebessert werden müsste. Valve reagierte – und bannte den Steam-Spezialisten für 52 Wochen von jeglichen Community-Funktionen auf Steam.
Auf den Bann hin folgte eine Welle des Protests von Seiten der Community. Es habe sich, so Duda, um einen harmlosen Scherz gehandelt, um Valve auf die Sicherheitslücke aufmerksam zu machen. Der Fehler sei tatsächlich schon Monate vorher gemeldet, aber nicht behoben worden – Duda wollte wohl auf diese Weise darauf aufmerksam machen, bevor er für Schlimmeres genutzt würde.
„Im Lauf des vergangenen Jahrs hat Timmy mehr als eine Verwundbarkeit ins Steams System gefunden und immer gewissenhaft gemeldet. Diese hier wurde schon vor einigen Monaten gemeldet, dann vergessen […]. Also wollte Timmy absichtlich jemandem bei Valve einen kleinen Streich spielen und injizierte einen Beweis des Konzept-Codes in eine schon langvergessene Ankündigung, wovon er dachte, es sei gut genug versteckt, dass niemand es zufällig entdecken würde. Valve stand innerhalb von 30 Minuten mit einem Fix bereit“, so schreibt Pavel Sebor, CEO von SCS Software und damit Chef von Timmy, an Kotaku.
#FreeTimmy-Posts, eine „Unban Timmy“-Steam-Gruppe und gar eine Website namens istimmystillbanned wurden eingerichtet. Mittlerweile hat Valve den Bann zurückgezogen – allerdings habe Timmy „harte Arbeit vor sich, um das Vertrauen zurückgewinnen“, meint Sebor. „Er ist ein gutes Kind, ich vertraue darauf, dass er mit der Zeit vernünftiger wird.“





























































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