Auf der Kölner Spielemesse präsentiert Publisher SEGA zurzeit das Horrorspiel Alien: Isolation. Fans des Franchises stehen der Serien-Fortsetzung kritisch gegenüber: der letzte Teil enttäuschte die meisten von ihnen. Diesmal ist aber das Studio The Creative Assembly für die Entwicklung verantwortlich. Ist das der Weg zur Besserung? Auf der Gamescom präsentierte sich uns beim Anspielen ein durchaus erquicklicher Ersteindruck.
Schöne Texturen, ansehnliche Beleuchtung und atmosphärische Schatten lassen uns schnell in das Spiel versinken. Atmosphäre beherrscht das Spiel zumindest auf grafischer Ebene bereits sehr gut. Detailfülle und Modelle sind den Entwicklern gelungen. Feinheiten wie an die Innenwände eines Schranks geklebte Bilder steigern die Immersion merklich.
Bereits auf mittlere Distanz verschwamm zumindest in der angespielten Demo die Sicht und erzeugte ein Gefühl von Unsicherheit. Durch milchige Scheiben einer verschlossenen Schiebetür einen Blick in einen spärlich beleuchteten Raum zu riskieren, war wirklich fesselnd.
Aber kann Alien: Isolation auch gameplay-mäßig mitziehen? Ja, kann es. Als Protagonistin Amanda Ripley schleichen wir durch ein dunkles Raumschiff, gejagt von einem Alien. Zur Verteidigung standen uns ein Flammenwerfer und ein Bewegungsdetektor zur Verfügung. Gegen das extrem gut aussehende Alien haben wir aber auch damit kaum eine Chance. Viel zu oft heißt es für uns: Zurück zum Start. Denn das außerirdische Monster scheint überall auf uns zu lauern. Selbst mit dem Detektor ist es manchmal zu spät für uns.
Die flammen-werfende Waffe dient uns in dunklen Lüftungsschächten gleichzeitig als Lichtquelle. Das hätten wir überaus komisch gefunden, wären wir nicht ständig angespannt gewesen, fühlten wir uns nicht wie das Opfer eines Raubtiers kurz vor dem Angriff. Nun, letzten Endes sind wir in Alien: Isolation auch nichts anderes.
In der angespielten Demo galt es, das Level in einer möglichst guten Zeit abzuschließen. Drei optionale Aufgaben konnten wir erledigen: Den Bewegungssensor nicht benutzen, eine bestimmte Stelle aufsuchen und zwei bestimmte Gegenstände sammeln. Für jede vollbrachte Aufgabe gab es am Ende einen Teil der Endzeit abgezogen, um diese zu verbessern. Letzten Endes trauten wir uns aber doch nicht ohne Bewegungssensor weiter. Der konnte uns manchmal retten, indem wir vor dem Betreten eines Raums feststellten, dass das Alien in diesem lauert. Genau so oft brachte er dann aber doch wieder nichts.
Ob Alien: Isolation so richtig gut wird, lässt sich kaum sagen. Das bisher Gesehene überzeugt aber vollends. Der Gegner aus dem All wirkt durch geschmeidige Animationen extrem bedrohlich und soll sich nach Hersteller-Angaben in jedem Spiel-Durchgang anders verhalten. Alien: Isolation erscheint am 7. September für PC, PlayStation 3 und 4 sowie Xbox 360 und One.






























































You must be logged in to post a comment Login