Die MOBA-Welle hat bei Crytek ihre Spuren hinterlassen, zu League of Legends & Co. gesellt sich nun auch Arena of Fate zu den großen Vorbildern. In die schicksalsträchtige Arena halten allerhand historische Persönlichkeiten Einzug, unter anderem auch aus Sagen- und Märchenerzählungen. So reiht sich Rottkäppchen oder dem Baron von Münchhausen neben dem Physiker Nikola Tesla ein.
Leider hebt sich Arena of Fate nicht von der breiten Masse ab, zu viel erinnert an den strukturellen Aufbau von League of Legends oder DotA 2. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass man sich hier keine Items kaufen kann, sondern nach Levelaufstieg bestimmte Attributsverbesserungen auswählt. Dabei geht es um Verbesserungen wie zusätzliche Rüstung, mehr Schaden oder höhere Beweglichkeit.
Auch in Sachen Charakterdesign gibt es starke Parallelen zu bereits spielbaren Champions in League of Legends und DotA 2.
Die Zerstörung der gegnerischen Basis gilt auch hier als Bedingung zum sofortigen Gewinnen. Bei Arena of Fate war dies allerdings nicht das primäre Ziel, da uns ein Zeitlimit von 20 Minuten unter Druck setzte. Somit war das Erzielen von Teampunkten wichtiger, als die Vernichtung des Hauptgebäudes unserer Gegener. Punkte erhielt man beispielsweise durch das Einreißen von Türmen oder das Töten besonders starker Monster im Jungle. Dies verlagert einige strukturelle Spielschwerpunkte und fordert neue taktiche Vorgehensweisen der Spieler.
Leider fehlt es dem MOBA im Gesamtüberblick noch deutlich an tiefgreifenden Spielmöglichkeiten. Das Fehlen von Items macht es Neueinsteigern zwar leicht, ins Spiel zu finden, bietet Veteranen aber gleichzeitig wenig spannende Vertiefungsmöglichkeiten und hält das allgemeine spielerische Niveau von Arena of Fate noch zu weit an der Oberfäche.































































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