Mit Zombie-Games ist der Spielemarkt nicht gerade spärlich besetzt. Auf der diesjährigen Computerspielemesse hat sich der Entwickler des Action-Survival-Horror-Titels Dying Light ebenfalls dem Trend der stöhnenden Untoten angeschlossen. Warum Techland bei der Präsentation trotzdem überzeugen konnte, berichte ich euch jetzt.
Die Mischung macht’s. Das ist ohne Zweifel der Grund dafür, dass Dying Light mich am Ende des gezeigten Gameplays durchaus beeindruckt zurückließ. Abwechselnd Rennen, Klettern, Zombies töten und gleichzeitig in der riesigen postapokalyptischen, offenen Welt nach Ausrüstung für die drohende Nacht suchen. Mit gefunden Materialien lassen sich neue Waffen oder Werkzeuge bauen oder modifizieren. Bis zur ersten Dunkelheit sollte man sich auf jeden Fall einen beträchtlichen Vorrat zurechgelegt haben, denn dann werden die bislang noch relativ einfach zu tötenden Untoten zu wahren Killermaschinen, vor denen man sich schleunigst verstecken sollte. Mutig durch die Gassen der zerstörten Stadt zu rennen und auf alles einzuschlagen, ist hier fehl am Platz, spätestens bei einem „abnormalen“ Zombie mit besonderen Eigenschaften beißt man sich die Zähne aus, da der laute Kampf fast immer weitere Gegner anlockt.
Als wäre das nicht schon genug, kann nachts noch ein sogenannter „Nighthunter“ in die eigene Spielwelt eindringen. Diese besondere Zombierasse ist unglaublich schnell, stark und verfügt über zahlreiche Fähigkeiten. Allerdings kann man nur angegriffen werden, sofern das Spiel bei Nacht geöffnet ist und man den Nighthuntermodus aktiviert hat. Der Nighthunter wird von einem fremden Spieler gesteuert, der versucht, sein Opfer zu töten, um dadurch Erfahrungspunkte zu erhalten. Als Mensch ist es die oberste Aufgabe, die auf der Karte erscheinenden Brutstätten des nächtlichen Jägers ausfindig zu machen und zu zerstören. Glücklicherweise ist es möglich, zusammen mit anderen Spielern durch die Welt zu ziehen, auf Wunsch können bis zu drei Mitstreiter an der Seite des Spielers mitkämpfen. Demzufolge verfügt man über zwei Profile – Das menschliche und das des Nghthunters.
Die Stimmung des Survival-Titels ist beklemmend und düster, vor allem bei Nacht ist kaum etwas zu erkennen, lediglich Geräusche und ein kleiner Lichtkegel der Taschenlampe, die man eingeschaltet haben sollte. Nicht zu wissen, wo genau sich die Ungeheuer befiden, trägt wunderbar zur gruseligen Atmosphäre bei. Am meisten Spaß macht es im Koop-Modus umherzuziehen, denn Dying Light fordert bei einigen Mission durchaus taktische Zusammenarbeit und gegenseitige Rückendeckung. Natürlich kann man auch auf sich alleine gestellt die Welt erkunden, die Story fortsetzen oder einfach nur Items sammeln.

Fazit: Techlands Zombie-Action-Survival-Titel Dying Light macht wirklich Spaß. Der Mix aus Monsterjadg, Parkour und PVP-Modus bildet ein gutes Gesamtkonzept. Mögen auch die Kletteranimationen noch nicht so ganz flüssig laufen wie beispielsweise bei Assassin’s Creed, macht das Game wirklich Spaß. Sollten die Missionen und die Story im Allgemeinen abwechslungsreich gesteltet sein, kann man sich im Februar 2015, wenn Dying Light für PC, Xbox 360 und One sowie für PlayStation 3 und 4 erscheint, durchaus auf ein gutes Zombie-Spiel freuen.






























































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