Der brandneue Open-World-Shooter Far Cry 4 von Entwickler Ubisoft Montreal soll dem umfeierten Vorgänger ein würdiger Nachfolger werden. Statt in den Dschungel geht es diesmal hoch hinaus in den Himalaya, denn Bösewicht Pagan Min ruft. Als Ajay Ghaleein sollen wir die Region Kyrat von dem selbsternannten König befreien. Im November erscheint der Shooter, wir konnten ihn heute auf der Gamescom anspielen.
Wer mit Far Cry 3 vertraut ist, dem wird sich nichts grundlegend Neues in den Weg stellen. Der vierte Teil steuert sich sehr ähnlich und greift auf allerhand vertraute Features zurück. Einige Spielinhalte wurden übernommen, beispielsweise bei den Animationen gibt es viele Ähnlichkeiten. Auf Nachfrage erklärte uns der Entwickler, dass man so mehr Zeit für eine größere Spielerfahrung gehabt habe. Abgesehen davon sieht Far Cry 4 aber ganz anders aus als seine Vorgänger. Hier rauschen wir mit dem (bekannten) Wingsuit durch die Berge zur nächsten Mission.
Nicht die ganze Handlung spielt sich in dem eisigen Gebirge ab. Auch im Tal soll es laut Entwickler einiges zu tun geben. Bisweilen erklimmen wir dann aber die Gipfel des Himalayas. Noch interessanter wird es in (optionalen) Nebenmissionen. Diese versetzen uns tausende Jahre zurück, in eine mysthische Welt. Dort kämpfen wir mit einem Bogen und befehligen einen Tiger an unserer Seite, während wir lokale Mythen und Märchen durchleben.
Weniger fantastisch ist die Präsentation der „normalen“ Missionen. In der gezeigten Demo ging es darum, zwischen einigen bewachten Ruinen im Schnee einen von Mins Bösewichten zu entdecken und zu eliminieren. Das Gameplay erinnerte uns sehr an den dritten Teil, bringt aber auch einige Neuerungen.
So fliegen wir erst mit dem Wingsuit zu diesem Ort, um dann dort die Gegend zu erkunden. Die altbekannte Fotokamera hilft uns, Gegner zu entdecken und markiert sie daraufhin, sodass wir sie auch durch Wände und über Distanz im Auge behalten können. Dabei sind die Gegner nun viel schwerer zu entdecken: Im Gegensatz zu Far Cry 3 ist ihre Kleidung nun an die Gegend angepasst, sie sind komplett in Weiß gekleidet.
Besonders fiel schnell die Armbrust ins Auge, die im Spiel als Waffe und Werkzeug dient. Wir können sie nicht nur als lautloses Mord-Instrument benutzen, sondern beispielsweise auch, um prädestinierte, nach Entwicklerangaben „häufig“ vorkommendn festgelegte Abhänge zu erklimmen. Das eröffnet neue Wege.
Die Tiere im Spiel sind bemerkenswert. Far Cry 4 nutzt die Fauna sehr ausgiebig, aber auch vielfältig. Aggressive Yaks stören uns während unserer Missionen, Esel laufen uns durch das Bild. Es gilt, Rhinozerosse zu bezwingen. Auf der anderen Seite dürfen wir später im Spiel gar auf einem Elefanten reiten und von diesem aus kämpfen. Und in den Nebenmissionen im antiken Himalaya steht uns ein unglaublich lebensecht animierter Tiger zur Seite. Auch, wenn wir dem nur rudimentär befehlen können, welchen Gegner er angreifen soll.
Insgesamt spielte sich Far Cry 4 nicht besonders neu, aber nimmt das spannende und vor allem freie Spielgefühl des letzten Teils und verlegt es in ein neues, stimmungsvolles Setting. Grafisch wird das Spiel wohl nicht ganz mit anderen Top-Titeln mithalten können, der Schnee und die Vegetation sehen aber ungemein realistisch aus.































































You must be logged in to post a comment Login