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Gamescom 2014: Meine Tops und Flops der Messe

imageWieder ist die alljährlich größte Computerspielemesse vorbei, wieder war sie (fast zu) gut besucht und wieder wurden Erwartungen erfüllt, aber auch einige enttäuscht. Wie das bei mir persönlich aussah, erfahrt ihr jetzt, wenn ich euch meine größten Tops und Flops der Gamescom 2014 vorstelle. Zuerst jedoch vorweg: Dieses Jahr war die Auswahl an vielversprechenden Spielen gut besetzt, weshalb nicht jedes Spiel hier von mir erwähnt werden kann.

Allerdings habe ich zwei große Gewinner dieser Messe, wobei mir die Auswahl wirklich nicht leicht fiel.

Meine Tops der Messe

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Ich möchte mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber The Witcher 3: Wild Hunt kann eigentlich nur gut werden. Ich habe die Präsentation mit Live-Gameplay zwei Mal gesehen und wurde beide Male in die Welt des Hexers Geralt hineingezogen. So unglaublich atmosphärisch und detailliert habe ich selten ein Spiel miterlebt. Mit welcher grafischen Pracht sich die unglaublich riesige Landschaft präsentiert, ist einfach atemberaubend. Mich hat, zumindest während der Präsentation, auch die Struktur der Quests und das Design der Charaktere sehr überzeugt. Ein bisschen Sorge habe ich, dass sich der Entwickler CD Projekt mit dem extrem großen Umfang des Spiels übernimmt und es nicht schafft, dieses wunderbar treibende Spielgefühl, das bei mir während der Präsentation aufkam, konsequent aufrechtzuerhalten. Bis zum 24. Februar 2015 muss ich mich, und viele andere Fans leider auch, wohl noch gedulden – Ich persönlich kann es kaum erwarten!

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Ach wie ist das schön, endlich wieder ein neues Herr der Ringe-Spiel. Ich liebe die Welt von J. R. R Tolkien einfach und bin daher auch jedes Mal gespannt, wenn sich im Videospielbereich rund um Arda etwas tut. Umso freudiger überrascht war ich, als ich Mittelerde: Mordors Schatten dann auch einmal anspielen konnte: Vom Gameplay her spielt es sich zwar so ähnlich wie Assassin’s Creed, fühlt sich aber deutlich weiterentwickelt an. Auch das System einer Rangordnung bei gegnerischen Ork-Anführern, die tatsächlich vom Tod der Hauptperson profitieren und stärker werden, fand ich sehr interessant. Als Fan des Epos bin ich auch auf die Umsetzung der Story gespannt – endlich erfährt man spielerisch etwas über die Entstehungsgeschichte der Ringe der Macht und deren Verbindung mit Sauron. Obwohl es grafisch nicht ganz so viel hermacht, hat mich Shadow of Mordor doch mit am meisten überrascht, da das Gesamtkonzept schon sehr, sehr gut aussieht. Am 02. Oktober 2014 wissen wir mehr.

Mein Flop der Messe

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Man mag es nicht glauben, aber auch 2014 gab es Enttäuschungen auf der Gamescom. Mir fiel dabei nur ein Titel wirklich negativ auf, von dem ich dachte, dass er durchaus interessant werden dürfte. Ich spreche hierbei von The Evil Within, ein Survival-Horror-Spiel von Shinji Mikami. Leider muss ich sagen, dass mich das Spiel von vorne bis hinten kalt lässt. In keiner Sekunde der 20 Minuten Spielzeit habe ich mich wirklich erschreckt, auch wenn die Kopfhörer noch so laut aufgedreht waren.

Ohnehin bin ich kein Fan des Horror-Genres, aber anhand vorher gezeigter Reaktionsvideos anderer Spieler oder veröffentlichtem Videomaterial hatte ich deutlich mehr erwartet. Die seltsame Schulterperspektive hat mich ständig gestört, da man viel zu wenig sieht. Wie soll ich denn vor einem zerfleischten Irren Angst haben, wenn ich nur seine Schulter und ein Stück Hirn erkennen kann? Außerdem war es dermaßen langweilig, durch die Gänge zu spazieren, ohne nennenswerten Herausforderungen zu begegnen. Einige der, so vermute ich, hirntoten Gestalten haben einfach seelenruhig weiter an ihrem Mitternachtssnack geknabbert, während ich nichtsahnend um die Ecke gestürmt kam.

The Evil Within hätte ja wenigstens gut aussehen können, aber selbst das ist nicht gelungen. Wären die Texturen nicht so verwaschen, könnte man die atmosphärische Beleuchtung fast sogar schon genießen. Die Grafik vermittelt mir eindeutig nicht das Gefühl, einen sogenanntes Next-Gen-Titel gespielt zu haben. Ich entschuldige mich ausführlich bei all den empörten Fans, die sich auf das Spiel freuen – Ich werde es mir sicher nicht zulegen, erst recht nicht auf der Xbox One, da die invertierte Steuerung dort im Übrigen einfach nur genervt hat.

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