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Gamescom 2014: Shadow of Mordor angespielt

imageEndlich gibt es mehr von Mordors Schatten zu sehen. Das Gameplay-Material, das wir exklusiv auf der Gamescom präsentiert bekommen haben, sieht richtig gut aus. Immerhin wurde Shadow of Mordor zum besten Spiel auf der PlayStation 4 und dem PC ausgezeichnet, also auf jeden Fall ein Grund, sich den Titel näher anzuschauen. Hier sind meine persönlichen Eindrücke:

Wie der Name des Spiels schon vermuten lässt, ist das Setting von Mordors Schatten in Saurons Reich in Mordor angesiedelt. Und zwar setzen die Ereignisse direkt nach der Schlacht der fünf Heere ein, mit denen auch „Der Hobbit“ endet. Noch ahnt niemand von den bevorstehenden Unruhen in Mittelerde, Sauron konnte sich aus Númenor befreien und beginnt allmählich, seine Streitmacht aufzubauen, um die freien Völker erneut bedrohen zu können. Wie aus den Filmen und Büchern bekannt, ist er auf der Suche nach dem Ring der Macht. Das Wissen, dieses mächtige Schmuckstück herstellen zu können, hatte Sauron vor sehr vielen Jahren in veränderter Gestalt vom Meisterschmied Celebrimbor in den Schmieden von Eregion erlangt. Sauron täuschte den Elb, doch als dieser den Schwindel bemerkte, erschuf er die drei Elbenringe, um ein Gegengewicht zu dem einen Ring herstellen zu können.

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Nun zum  Hauptcharakter des Spiels: Talion, Opfer eines Überfalls durch Saurons Truppen, wird von Celebrimbor wiederbelebt. Talion begibt sich als rachegetriebender Wiedergänger in die noch grünen Lande von Mordor, besessen vom Geist Celebrimbors, der sich erst im Lauf des Spiels wieder an seine Vergangenheit erinnern kann. Diese Erinnerungen kann der Geist des einst stolzen Elbs durch Artefakte zurückerlangen und somit auch neue Fähigkeiten erlernen. Während der Suche nach solchen alten Gegenständen werden Talion und Celebrimbor unweigerlich auch auf Gollum treffen, der sich ebenfalls auf der Suche nach seinem verschwundenen Schatz begeben hat. Wer sich erinnert: Bilbo Beutlin hatte das Glück, während seiner großen Reise eben diesen Ring, der unsichtbar macht, zu finden. Daraufhin zog Gollum wütend nach Mordor, um seine Freunde um Hilfe zu bitten. 

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Wenn man Shadow of Mordor zum ersten Mal anspielt, könnte man meinen, dass Monolith Productions hier einfach nur das Assassin’s Creed Franchise in die Welt von J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe verlagert hat. Doch der Schein trügt: Lediglich das Kampf- und Klettersystem weisen deutliche Parallelen auf. Ansonsten bietet Mordors Schatten viel mehr spielerische Tiefe. Vor allem im Kampf gibt es mehr Kombinationen und Spezialangriffe, auf die man gerne zurückgreift, insbesondere bei vielen Gegnern oder wenn man es mit einem Ork-Offizier oder sogar einem Hauptmann zu tun bekommt. Dafür kann man auch auf die äußerst starken Fähigkeiten von Celebrimbor vertrauen und diese mit den Angriffen Talions kombinieren. Hat man eine bestimmte Anzahl von Schlägen erreicht ohne selbst getroffen zu werden, kann man eine sehr starke Attacke durch das Drücken von zwei Knöpfen gleichzeitig ausführen. Insgesamt gibt es sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten, sich effektiv zur Wehr zu setzen – das sieht im Übrigen ziemlich cool aus.

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Das interessanteste bei Shadow of Mordor ist meiner Meinung nach das Gegnersystem der Ork-Armee: Jeder Ork-Offizier oder Hauptmann kann Erfahrung durch eine Begegnung mit Talion erhalten. Dazu muss er Talion entweder töten oder im Kampf überleben. Und es kommt nicht selten vor, dass man eine Begegnung mit solch einem Offizier hat. Wird man schließlich im Kampf getötet, erhalten alle beteiligten Orks Erfahrungspunkte. Da Talion einige Zeit braucht, um wieder aufzuerstehen, läuft währenddessen das Gesellschaftssystem der Orks fort.

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Es finden Duelle statt, bei denen ein Offizier den Platz eines anderen einnimmt und eventuell noch stärker wird. Das kann dazu führen, dass ein zuerst niederer Krieger nach einigen erfolgreichen Duellen und anderen Ereignissen auch mal zum Hauptmann aufsteigt. Hatte man bereits eine Begegnung mit einem dieser Orks, hat man Zugriff auf deren Profil und kann Stärken und Schwächen zu seinem Vorteil nutzen. Beispielsweise ist ein Hauptmann besonders anfällig gegenüber Fernkampfangriffen oder fürchtet sich vor einer bestimmten Monsterart. Diese Funktionen eröffnen vielseitige Vorgehensweisen, um zu seinem Ziel zu kommen: Einen Hauptmann zu besiegen, ihn sich zu unterwerfen und anschließend nach und nach eine eigene Armee gegen Sauron ins Feld führen zu können.

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Fazit: Ich freue mich wirklich sehr auf diesen Herr der Ringe-Titel, ein hochinteressantes Gegnersystem und epische Angriffskombinationen. Dazu eine Story, die mich allein deshalb schon interessiert, weil ich ein großer Fan von Tolkiens Welt bin. Und da ich das Gameplay, obwohl stark an Assassin’s Creed erinnernd, toll umgesetzt und fortgeführt finde, freue ich mich auf den 02. Oktober, wenn ich zusammen mit Talion und Celebrimbor gegen Sauron in den Kampf ziehen darf.

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