Zum ersten offiziellen Besuchertag konnten wir auch Nintendos neuen Arena-Shooter Splatoon ausprobieren. Das bunte Farfbspektakel bringt überraschend viel Spaß und Dynamik mit ins Spiel. Kurze knackige Runden und ein rasantes Gameplay haben uns auf den ersten Blick überzeugen können, vor allem da Nintendo bislang wenig mit dem Shooter-Genre am Hut hatte, war das Spiel durchaus einen Blick wert.
Die erste von zwei Testrunden mit zwei Teams bestehend aus vier Spielern verlief noch recht chaotisch. Anfangs ist die Steuerung doch recht gewöhnungsbedürftig. In Splatoon findet man sich durch drei Steuerelemente zurecht: Da sind zum einen der linke und rechte Joystick und zum anderen die Bewegungssteuerung des WiiU-Gamepads. Mit dem linken Stick steuern wir unseren kleinen Charakter, der übrigens zwischen menschlicher Gestalt und einem Tintenfisch hin- und herwechseln kann, durch die bis jetzt einzige Karte. Mit dem rechten hingegen drehen wir die Kamera und finden uns im Farbregen zurecht. Die Bewegungssteuerung des Gamepads ist für das Zielen mit unserer Waffe zuständig. In Kombination macht dies alles durchaus Spaß – sobald man sich zurechtgefunden hat.
Das Ziel des Spiels ist es, den Boden der Karte mit seiner Teamfarbe zu bedecken. Zu Beginn wird man einem Team und dessen Farbe zugeteilt. Dann stürzt man sich, bewaffnet mit seiner Tintenkanone, ins Kampfgetümmel und versucht, mehr farbige Tinte als der Gegner auf dem Boden zu verteilen. Geht dabei der Farbtank leer, verwandelt man sich kurzerhand in einen Tintenfisch und schwimmt in der eigenen Farbe umher, bis die Anzeige sich wieder gefüllt hat. Kommt man allerdings mit gegnerischer Farbe in Berührung, wird man verlangsamt und erleidet nach einiger Zeit Schaden.
Der Wechsel zwischen den beiden Gestalten bringt auch frischen Wind in das Gameplay des Shooters. Beispielsweise kann man als Kopffüßer durch die Löcher von Gittern auf eine untere Ebene gelangen oder unter kleinen Spalten hindurchschwimmen. Außerdem bleiben einem auch keine senkrechten Wände verschlossen, sofern diese mit Farbe bekleckert wurden. Während dieser Form ist man dem Gegner zwar nicht völlig verborgen, jedoch deutlich schwerer zu entdecken. Im Kampf mit einem gegnerischen Spieler beschießt man sich gegenseitig mit dem Inhalt seiner Waffen. Für das Ausschalten eines Gegenspielers erhält man Punkte, diese spielen für das Team jedoch keine Rolle und dienen lediglich zum Ranking am Ende. Wird man einmal selbst erwischt, spawnt man nach fünf Sekunden am Ausgangspunkt und kann dann per Touchpad zu einem beliebigen Mitspieler quer über die Karte fliegen.
Fazit: Abschließend lässt sich sagen, dass Splatoon durchaus Wiederspielwert hat, vor allem die frischen Gameplay-Ideen wie Gestaltwechseln und die unterschiedlichen Fortbewegungsmöglichkeiten machen richtig Spaß. Natürlich hat man uns weitere Karten und neue Modi versprochen, bis wir die allerdings zu Gesicht bekommen dürfen, müssen wir uns noch bis Anfang 2015 gedulden, wenn der Shooter veröffentlicht wird.
































































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