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Gamescom 2014: The Evil Within angespielt

imageAm Fachbesuchertag durften wir den kommenden Horror-Schocker The Evil Within von Bethesda bereits ausprobieren. Etwa 20 Minuten Gameplay des heißersehnten Titels standen uns in einem völlig abgedunkelten Raum zur Verfügung. Bilder bringen wir zwecks Verbot leider nicht mit. Dafür aber mit den ersten Eindrücken jede Menge Erfahrungen.

The Evil Within spielt sich ganz anders als erwartet. Tatsächlich erinnerte das neue Spiel von Shinji Mikami eher an Action als Horror. Beim Rundgang durch ein düsteres Haus mit verkeilten Türen trafen wir an jeder Ecke auf Geister, Monster und entstellte Kreaturen. Aber so richtig Grusel-Feeling kam dann doch nicht auf. Als der männliche Protagonist Sebastian Castellano erkunden wir vorsichtig das brüchige Gemäuer, nur ausgerüstet mit Lampe und Pistole.

Wie es sich für Survival Horror gehört, sind die Ressourcen knapp oder limitiert. Pistolenkugeln sind stets rar, selten haben wir mehr als ein halbes Dutzend. Dementsprechend vorsichtig müssen wir mit Schüssen umgehen. Kopfschüsse können uns Kugeln ersparen, Nahkampfangriffe mit aufgehobenen Gegenständen sind zwar schwerer und zäher, kosten aber keine wertvolle Munition. Außerdem lockt der Lärm unsere mysteriösen Gegner an, beispielsweise auch beim Aufbrechen von Türen.

Licht steht uns zwar jederzeit zur Verfügung, lockt aber mit seinem hellen Schein ebenfalls Feinde an. Daher müssen wir stets zweimal überlegen, ob wir die Lampe nicht lieber auslassen sollten. Darüber hinaus können wir uns schleichend fortbewegen, um keine Aufmerksamkeit zu erregen.

Auf der Xbox One sah The Evil Within leider gar nicht gut aus. Eine niedrige Auflösung und unscharfe Texturen raubten auch den eigentlich ansehnlichen Modellen jeglichen Flair. Natürlich war dies nicht der letztendliche Release-Build des Spiels. Trotzdem gibt es hier noch einige Arbeit zu tun. Auch die Kameraführung, welche uns viel zu wenig Sicht bot, und die Steuerung sind optimierungswürdig.

Der vorgestellte Teil des Horror-Titels war ziemlich actionlastig. An jeder Ecke, hinter jeder Tür und in jedem Schatten lauerte ein Monster auf uns. So wurde das Rätsel-Lösen nicht zu einem Nervenkitzel, sondern zu einem routinierten Bekämpfen von leicht zu besiegenden Gegnern. Es mag sein, dass dies im letztendlichen Spiel bzw. in anderen Abschnitten anders sein wird. Horror-Atmosphäre wie bspw. zuletzt in Outlast wollte aber partout nicht aufkommen.

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