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Gamescom 2015: Unravel – Warum wir es jetzt schon lieben

imageAuf der diesjährigen gamescom konnten wir erstmal auch das Indie-Jump ’n Run Unravel am Stand von Publisher EA anspielen. Und was sollen wir sagen: Ohne viele Wort verlieren zu wollen, gehörte Unravel bei der gesamten Redaktion zu den Highlights der diesjährigen Spiele-Messe. Nicht wenige haben den Protagonisten Yarni, das Wollmännchen, sofort in ihr Herz geschlossen. 

Die Berichterstattung zur gamescom 2015 wird präsentiert von ESET & Game-Legends

Mit Unravel begibt sich das Entwickler-Studio Coldwood Interactive, die bisher für diverse Ski- und Fitnessspiele verantwortlich waren, auf dezent neues Gebiet. Jedoch merkt von der ersten Sekunde an, dass die Entwickler hier mit einer großen Portion Herzblut bei der Sache sind. 

Hauptdarsteller ist das knuffige Wollmännchen Yarni, der in einer wortlosen Geschichte die Erinnerungen einer Familie miteinander verknüpft. In kurzen, wunderschön animierten Zwischensequenzen, wird die Geschichte um Yarni weitererzählt und verknüpft. Der Plattformer setzt in Punkte Gameplay vermehrt auf einen physikbasierten Spielstil. So kann Yarny Wollfäden als Lasso nutzen um bspw. Gegenstände zu sich zu holen oder sich daran hin- und her schwingen. Ebenso kann man die Fäden zusammen knoten um bspw. eine Seilbrücke zu erschaffen, über die man laufen oder mithilfe derer sich katapultieren kann. 

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Allerdings ist die Ressource Wolle nicht unendlich. Je weiter wir uns mit Yarny bewegen oder je mehr Aktionen wir ausführen, desto mehr Wolle verbrauchen wir. Dadurch wird das kleine Wollmännchen dünner, bis es sich gar nicht mehr weiter bewegen kann. An Auftankstationen in Form von Nägel oder Nadeln, kann man aber dem Ressourcenmangel entgegen wirken. 

Bereits die ersten beiden anspielbaren Level machten klar, dass Unravel kein leichtes Unterfangen wird. Viele Rätsel waren schon zu beginn recht knifflig und erforderten viel Hirnschmalz unser gebeutelten Redakteure. Umso befriedigender war es dann aber auch, wenn man ein schwere Aufgabe erfolgreich lösen konnte. 

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Unravel ist einer der Titel, die man selbst gespielt haben muss, um die wahre Faszination dahinter spüren zu können. Dem angenehmen Einstieg folgen fordernde, aber nie unfaire Rätsel in einer extrem liebevoll designten Spielwelt. Die Rätsel-Mechanik bietet durch den Garn-Protagonisten extrem clevere und coole Möglichkeiten und durch die willkommene Erinnerung, dass wir Spieler auch mal tiefergehend kombinieren können um Rätsel zu lösen, entsteht eine nicht von der Hand zu weisende Motivations-Dynamik.

Mit Unravel hat EA ohne Frage ein ganz heißes Eisen im Feuer. Noch in diesem Jahr können nicht nur Indie- und Jump ’n Run-Freunde den Geheimtipp in seiner finalen Form spielen. Ein genaues Release-Datum ist leider aber noch nicht bekannt. Auf EA’s Plattform Origin, lässt sich der Titel aber schon vorbestellen.  

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