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League of Legends

H2k bezichtigt Fnatic des versuchten Abwerbens von Spielern

imageEine ähnliche Geschichte gab es schon mal in den vergangenen Monaten. William ‚Scarra‚ Li, zurzeit Coach von CLG und ehemaliger Midlaner bei Team Dignitas, wurde von CLG ein Angebot unterbreitet, obwohl er zu dem Zeitpunkt einen laufenden Vertrag bei Dignitas hatte. Dies hatte schwere Folgen vonseiten Riot, welche das Vergehen mit einer Geldstrafe von $10.000 und einer Zeitsperre von drei Wochen bestraften.

Der Besitzer von CLG, George ‚HotshotGG‘ Georgallidis, äußerte sich dazu damals wie folgt:

I knew the rules, and it was very disrespectful of me to not abide by
them. It was not what I should have been doing, and it’s not what
eSports needs to grow and gain mainstream legitimacy. This is not what
CLG is about, but I’m not a perfect person and I’ll admit it. CLG’s
results have not been satisfactory as of late and I was trying to fix
that, but I went about doing it the wrong way.

Solche Vergehen gehören in der professionellen League of Legends-Szene längst nicht mehr zur Ausnahme.
Auch bekannte Größen wie Team SoloMids Midlaner Soren ‚Bjergsen‚ Bjerg waren schon mal in ähnliche Machenschaften verwickelt.

Nun sieht es offenbar ganz danach aus, dass gegen den Sieger der Season 1 Weltmeisterschaften, Fnatic, auch ein solcher Verdacht besteht, so berichtet der Daily Dot. Nach einer durchwachsenen Saison löste sich Fnatic bis auf ein aktives Mitglied komplett auf. Um rechtzeitig für die europäische LCS ein Team vorweisen zu können, benötigt Fnatic ein neues Lineup. Dieses soll zum Teil aus den Reihen des norwegischen Teams H2k-Gaming stammen, welches sich dieses Jahr für die europäische LCS qualifiziert hat.

Nachdem Fnatic auf einem legalen und direkten Wege Fabian ‚Febiven‘ Diepstraten, ehemaliger Midlaner von H2k-Gaming, unter Vertrag genommen hat, soll es zu vorschriftswidrigen Angebotsunterbreitungen gegenüber Toplaner Andrei ‚Odoamne‘ Pascu und AD Carry Petter ‚Hjärnan‚ Freyschuss gekommen sein, so H2K-Gamings Vorstandsmitglied Richard Wells.

Was diesen Fall von den anderen unterscheidet, ist, dass es sich bei H2k-Gaming um ein Challenger Team handelt. Inwiefern Riot-Games dies bei ihrer Entscheidungsfindung mit einbezieht, bleibt abzuwarten.

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