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Hatred: virtueller Amoklauf als Videospiel angekündigt

imageSo etwas braucht die Spielwelt nun wirklich nicht: Das bisher unbekannte polnische Entwicklerstudio Destructive Creations hat jüngst ein Spiel namens Hatred angekündigt. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines Amokläufers und bringt unbeteiligte Passanten auf bestialische Weise ums Leben. Ein richtiges Spielziel scheint es bisher nicht zu geben.

„Mein Name ist nicht wichtig. Wichtig ist nur, was ich tun werde. Ich hasse diese verdammte Welt. Und die menschlichen Würmer, die sich durch ihren Leichnam fressen. Mein gesamtes Leben besteht aus kaltem, bitteren Hass. Und ich wollte immer gewaltsam sterben. Die Zeit der Rache ist gekommen und kein Leben verdient es, verschont zu werden. Ich nehme so viele mit ins Grab wie ich kann. Es ist für mich an der Zeit zu töten. Und es ist an der Zeit für mich zu sterben. Mein Kreuzug beginnt hier.“

Mit diesen Zeilen beginnt der äußert düstere und demprimierende Gameplay-Trailer zu Hatred. Der bisher unbekannte polnische Entwickler Destructive Creations erntet mit dieser Veröffentlichung viel Kritik. Und ist gleichzeitig auch in aller Munde.

Während in einem Postal 3 und GTA V die Gewalt auf einem satirischen Hintergrund aufbaut und keinesfalls im Vordergrund steht, sieht es bei Hatred anders aus. Der in der Unreal Engine 4 laufende Shooter dient allem Anschein nach als reine Provokation für Videospiel-Kritiker. Für die ist das Spiel ein gefundenes Fressen. Zu allem Überfluss machen in der Szene auch Gerüchte die Runde, dass die Entwickler die rechte politische Szene unterstützen.

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                Hatred läuft in der Unreal Engine 4 und wird aus der isometrischen Perspektive gespielt

Auf der offiziellen Homepage schreibt Destructive Creations, man solle das nicht zu ernst nehmen, da es nur ein Spiel ist. Aber wo hört „Spiel“ sein auf und wo fängt Perversion an? Welchen Sinn hat ein Spiel, in dem ich wahlos und auf grotekse Weise wehrlose Passanten hinrichte? Wo liegt die Motivation der Spielfigur? Auf dem Blog Fuck No Video Games wird dem Entwickler sogar ein Neo-Nazi-Hintergrund unterstellt.

Eine Veröffentlichung von Hatred in Deutschland ist angesichts des Gameplaytrailers hoffentlich ausgeschlossen.

Warnung:
Der folgende Trailer enthält explizite Szenen von Gewalt und Hinrichtungen. Zart besaitete Gemüter sollten sich den Trailer nicht anschauen.

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