Die ESL bringt eines ihrer bekanntesten Turnierformate zurück nach China: Die Intel Extreme Masters Beijing 2026 wurde offiziell als letztes großes Event im CS2-Kalender 2026 angekündigt.
Damit feiert die IEM-Serie nach sieben Jahren ihr Comeback in Beijing. Das Turnier findet vom 2. bis 8. November statt und markiert gleichzeitig das Ende einer Ära für das aktuelle ESL-Playoff-Format.
IEM Beijing erstmals seit 2019 zurück
Die letzte Ausgabe der Intel Extreme Masters Beijing fand 2019 statt. Damals gewann Astralis das Event, während Lukas „gla1ve“ Rossander zum MVP gekürt wurde.
Kurz darauf stoppte die Corona-Pandemie viele internationale LAN-Events in China. Zwar gab es 2020 noch eine Online-Version von IEM Beijing-Haidian, doch seitdem verschwand das Event komplett aus dem Kalender.
Mit der Rückkehr nach Beijing setzt die ESL nun erneut auf den chinesischen Markt, nachdem Events wie Intel Extreme Masters Chengdu bereits starke Zuschauerzahlen und gute Stimmung geliefert hatten.
1,25 Millionen Dollar Preisgeld und 360-Grad-Bühne
Bei der Intel Extreme Masters Beijing 2026 kämpfen 16 Teams um insgesamt 1,25 Millionen US-Dollar Preisgeld – umgerechnet rund 1,16 Millionen Euro.
Die Teilnehmer werden über das Valve Regional Standings-System eingeladen.
Besonders auffällig: Gespielt wird auf einer 360-Grad-Bühne, die ESL zuletzt vor allem bei der Intel Extreme Masters Rio genutzt hatte. Dadurch sollen Zuschauer aus allen Richtungen eine bessere Sicht auf die Matches erhalten.
Austragungsort ist die Bloomage Biotech·Biohyalux ECM Arena mit einer Kapazität von etwa 18.000 Zuschauern.
Letztes Event mit dem bisherigen ESL-Playoff-System
Sportlich wird das Turnier ebenfalls ein besonderer Meilenstein. Die Intel Extreme Masters Beijing 2026 wird das letzte ESL-Event mit dem bisherigen Sechs-Team-Playoff-Format sein.
Das aktuelle System funktioniert so:
- Zwei Gruppen mit jeweils acht Teams
- Double-Elimination-Gruppenphase
- Alle Matches im Best-of-Three
- Die besten drei Teams jeder Gruppe erreichen die Playoffs
Die Gruppensieger ziehen dabei direkt ins Halbfinale ein. Genau dieses Modell verschwindet künftig.
Die ESL hatte bereits angekündigt, zukünftig – ähnlich wie PGL – auf Acht-Team-Playoffs umzusteigen. Damit sollen direkte Halbfinalplätze abgeschafft und die K.o.-Phase größer gestaltet werden.
Zuschauer dürfen bereits zur Gruppenphase in die Arena
Ein weiterer wichtiger Punkt: Fans können bereits während der Gruppenphase live vor Ort dabei sein. Die ESL plant Tages-Tickets für die ersten Turniertage, wodurch die Arena vom ersten Match an geöffnet sein wird.
Das Konzept hatte sich bereits bei vergangenen China-Events bewährt und soll erneut für eine konstant starke Atmosphäre sorgen.
Weitere Informationen zu Tickets, Signing Sessions und Fan-Aktivitäten sollen in den kommenden Monaten folgen.
China bleibt wichtiger Markt für Counter-Strike
Die Rückkehr der Intel Extreme Masters Beijing zeigt erneut, wie wichtig der chinesische Markt für die Zukunft von Counter-Strike 2 geworden ist.
Mit großen Arenen, wachsender Community und zunehmendem Interesse an internationalen Events investiert die ESL weiterhin stark in die Region. Für Fans bedeutet das gleichzeitig mehr hochklassige LAN-Events außerhalb Europas und Nordamerikas.



























































