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Jetzt wird’s brenzlig! – Flame Over im Test

imageIhr wolltet schon immer mal ein Feuerwehrmann sein, der Feuer löscht und das Leben von Menschen und Kätzchen rettet? Kein Problem. Flame Over bietet euch genau das. Das Indie-Spiel Flame Over von Laughing Jackal möchte mit seinem Rouge-Elementen auf der PS Vita, PlayStation 4 und Steam überzeugen, ob es das schafft, seht ihr hier im Test.

Egal ob Wasser oder Schaum, Hochhäuser oder reguläre Häuser, Menschen oder Kätzchen, auf den Feuerwehrmann Blaze Carruthers ist immer Verlass, denn genau diesen steuert ihr in dem Indie-Spiel Flame Over.

Um was geht’s?

Eure Aufgabe ist es, als Feuerwehrmann ein brennendes Haus zu löschen. Ihr befindet euch in den Gängen des Hauses, welches allem Anschein nach ein Bürogebäude ist und müsst mit einem begrenzten Wasser- und Schaumtank durch die einzelnen Räume streifen, um das Feuer zu löschen. Während ihr das Feuer löscht, müsst ihr zudem sichergehen, dass sich die einzelnen Möbelstücke nicht wieder entzünden. Des Weiteren gibt es manchmal Personen in den Räumen voller Feuer, die es zu retten gilt. Mit etwas Glück findet ihr sogar Kätzchen.

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Die Grafik

Flame Over wird euch schräg von oben präsentiert, praktisch in der Top-Down-Variante. Das Spiel an sich ist, wie man es von Indies gewohnt ist, sehr nett anzusehen. Die Farben können überzeugen und sie Umgebung ist für den Grafikstil des Spiels sehr schön anzusehen. Was mich persönlich ein wenig stört, ist der Effekt, wenn man Feuer löscht und Schaum darüber sprüht, das ist jedoch Meinungssache, zudem wäre ein wenig mehr Anti-Aliasing (Kantenglättung) wünschenswert gewesen.

Die Musik

Die Musik in Flame Over hat definitiv Ohrwurm-Potential, jedoch gleicht sie mehr einer klassischen Fahrstuhl-Musik. Die Musik gibt dem stressigen Leben eines Feuerwehrmanns, dass gewisse entspannte, dass Flame Over dem Spieler vermittelt. Es ist praktisch wie eine nette, sich dauernd wiederholende Jingle – irgendwann wird sie alt. Leider bietet Flame Over nicht sehr viele Musikstücke, weshalb die Musik sehr schnell alt wird.

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Das System

Jedes Mal, wenn ihr in Flame Over ein Level startet, wird dieses komplett zufallsgeneriert aufgebaut. Ihr werdet nie zwei Mal das gleiche Level zu Gesicht bekommen. Eine Eigenschaft, die die nötige Abwechslung in ein Spiel wie Flame Over bringt. Selbst die Steuerung ist Simpel: Ihr bewegt euch ganz klassisch mit dem linken Control Stick und schießt Schaum oder Wasser mit der L oder R Schultertaste – das war der ganze Zauber. Doch wenn ihr kein Wasser oder Schaum habt, müsst ihr nachfüllen. Dies könnt ihr an manchen Stationen im Spiel durch das drücken von X – so rettet ihr auch Katzen oder Menschen. Wenn ihr gewisse Level schafft (oder auch nicht), bekommt ihr Münzen, mit denen ihr euch eigentlich Upgrades kaufen könnt. Dies hat sich als sehr schwer erwiesen, da das an keinem Punkt des Spiels erklärt wird und zudem nicht möglich war, wahrscheinlich aufgrund eines Spielfehlers. In einer Etage habt ihr zudem ein Zeitlimit von fünf Minuten, bevor euch der Tod höchstpersönlich heimsucht.

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Fazit

Flame Over ist die perfekte Beschäftigung für aufkommende Langeweile. Das System der zufallsgenerierten Einsatzorte verschafft eine gute Langzeitmotivation. Zusammen mit der bunten Grafik und der ruhigen Fahrstuhlmusik bietet Flame Over die ideale Beschäftigung für kurze Fahrten mit der Bahn, bietet jedoch wenig Langzeitmotivation.

Flame Over
Publisher: Laughing Jackal Releasetermin: 10.03.2015 Preis: 10.- Eur Plattform: PS Vita
Mit Flame Over versucht Laughing Jackal den Indie-Markt zu beleben, können das jedoch nicht wirklich erreichen. Mit einem soliden Grundprinzip wagt sich Flame Over in die Stores von PlayStation und Steam, scheitert jedoch am Inhalt und fälschlich umgesetzten Ideen. Am Anfang ist es ein charmantes, nettes Spiel welchem jedoch sehr schnell in vielen Bereich wie Gameplay und Musik die Luft ausgeht. 65
Grafik: 6/10 Musik: 7/10 Steuerung: 8/10
Gameplay: 7/10 Langzeitmotivation: 4/10 Umfang: 5/10
  • Nett für zwischendurch
  • Anfangs charmant
  • Eintönige Musik
  • Spiel ist schlecht erklärt
  • Bietet kaum Langzeitmotivation
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