In der Vergangenheit gab es immer wieder Aufschreie und Beschwerden aus der Gaming-Community, wenn Projekte, die durch Kickstarter finanziert wurden, eingestellt werden mussten. Um dem ein wenig entgegen zu wirken, wurden nun neue Nutzungsbedinungen veröffentlicht, in denen man vor allem die Rollen der Backer und Entwickler definiert. Auch Kickstarter selbst nimmt sich aus der Schusslinie.
Auf der Crowdfunding-Plattform gab es in letzter Zeit vermehrt Beschwerden, die den allgemeinen Sinn der Projektes in ein schlechtes Licht gerückt haben. Projekte, die über Kickstarter finanziert und anschließend eingestellt wurden, bekamen die Wut der Backer (Unterstützer) zu spüren. Grund genug für Kickstarter, die Nutzungsbedingungen zu editieren, um eventuelle Missverständnisse im Vorfeld zu erklären.
So wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Unterstützer eine Kampagne nicht für ein fertiges Produkt bezahlen. Es werde lediglich die Realisierung eines Projekts durch finanzielle Hilfeleistung gefördert. Dadurch können Verzögerungen oder Änderungen in keinem Fall ausgeschlossen werden.
Den Entwicklern selbst werden aber auch nochmal deren Pflichten dargelegt.
Sollte ein Entwickler sein Projekt nicht beenden und die Belohnungen
ausliefern können, hat er seine Verpflichtungen des Abkommens nicht
erfüllt. Um das richtig zu stellen, muss er jeden zumutbaren Aufwand
betreiben, um einen anderen Weg zu finden, das Projekt zu einem für die
Unterstützer bestmöglichen Abschluss zu bringen.
Desweiteren wird erneut darauf hingewiesen, dass die Crowdfunding-Plattform keinesfalls ein Bestandteil der Abkommen zwischen Backer und Entwickler darstellt. So kann Kickstarter in Fällen von abgebrochenen Projekten auch nicht rechtlich belangt werden.
Der Entwickler ist alleine dafür verantwortlich, die zuvor für sein
Projekt getätigten Versprechen zu erfüllen. Sollten sie nicht in der
Lage sein, die Bedingungen dieses Abkommens zu erfüllen, könnten sie von
den Unterstützern rechtlich belangt werden.
Mit Hilfe von Kickstarter können finanzschwache Entwicklerstudios ohne Publisher seit geraumer Zeit ihre Projekte anbieten und um finanzielle Unterstützungen bitten. Indi-Studios ist es so dank kleiner Geldbeträge möglich, qualitativ hochwertige Spiele zu entwickeln. Eines der bekanntesten Kickstarter-Projekte ist das von Chris Roberts entwickelte Star Citizen, welches derzeit durch Kickstarter mehr als 50 Millionen Dollar einsammeln konnte.





























































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