Der Hardware-Hersteller Nvidia darf sich aktuell mit einer Rechtsklage auseinandersetzen. Wie pcworld.com berichtet, ist der Hauptgegenstand der Vorwürfe die Irreführung der Konsumenten. Nvidia geriet vor kurzem in harsche Kritik bzgl. der Hardware-Spezifikationen der Grafikkarte GeForce GTX 970. Viele Käufer wollten ihr Geld zurück. Und Nvidia? Die reagierten gar nicht bis kaum.
Bei der Veröffentlichung der GeForce GTX 970 wurden laut den Vorwürfen falsche technische Angaben gemacht, die den Kunden zu verstehen geben würden, dass der Speicher der Karte mit 4 GB VRAM angebunden wäre. Statt dessen ist der gesamte Speicher der Karte aber in zwei Bereiche eingeteilt. Der Erste ist mit 3,5 GB ausgestattet und arbeitet mit einem 224 Bit-Interface, der übrige 0,5 GB Bereich ist mit einem deutlich langsameren 32 Bit-Interface angebunden. Dies führt im Endeffekt zu nervigen Rucklern und anderen Problemen – und noch viel wichtiger – Die Käuferschaft fühlt sich in hohem Maße betrogen, unabhängig des Streitwertes.
Nvidia’s Reaktion darauf lässt sich zudem nur als schlechter Scherz betiteln. Statt klare, technische Aussagen zu treffen, wurde auf Twitter immer nur wieder betont, was für eine tolle Karte die 970 GTX doch sei und das auf technischer Seite absolut nix falsch lief. Nicht mal eine kostenlose Entschuldigung gab es von Seiten des Hardware-Herstellers. Und das obwohl nachweislich irreführende Angaben im Bereich Technik-Spezifikation gemacht wurden.

Aktuell wird die Klage durch einen kalifornischen Richter untersucht. Ein offizielles Statement, wie sollte es auch anders sein, gab es von Nvidia bisher ebenfalls nicht.




























































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