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Klassiker: Final Fantasy X

imageSeit 27 Jahren begeistert die Final Fantasy-Reihe Fans in aller Welt. Wir schauen uns den zehnten Teil der Reihe an, da dieser den Wendepunkt in der Final Fantasy-Reihe darstellt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Serie wurden keine vorgerenderten Hintergründe benutzt, sondern komplett gerenderte 3D-Levels benutzt. Auch wurde erstmals eine große Bandbreite an realistischen Gesichtszügen verwendet. Final Fantasy X  ist das erste Spiel der Reihe, das mit Sprechern synchronisiert wurde und eine direkte Fortsetzung bekam. Mit einem Metacritic-Wert von 92 Punkten und 8,05 Millionen verkauften Einheiten gehört dieser Teil zu einem der wichtigsten der kompletten Reihe und eben diesen werden wir euch heute präsentieren.

Willkommen in Spira
Wir beginnen in der modernen Stadt Zanarkand, Heimat unseres immer gut gelaunten und frechen Protagonisten Tidus, Starspieler der Zanakand Apes, einer Sportmannschaft, die die in Spira äußerst beliebten Sportart „Blitzball” spielen. Bei einem offiziellen Spiel wird Tidus‘ Heimatstadt von dem furchteinflößenden Monster „Sin“ angegriffen und Tidus trifft seinen alten Freund Auron. Zusammen kämpfen sie sich durch die Stadt und besiegen die Monster, die Sin auf die Bewohner losgelassen hat. Beim Fluchtversuch werden beide von Sin in einer anderen Zeit teleportiert und Tidus schließt sich im Laufe der Geschichte der Garde von Yuna, einem Medium, das Sin besiegen soll, an.

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Darstellung
Final Fantasy X geht in der Darstellung der Welt ganz andere Wege – die Welt Spira ist nicht wie vor anderen Final Fantasy-Teilen, europäisch angehaucht, sondern orientiert sich hauptsächlich an der Fauna, Flora und Architektur Südostasiens. Die Bevölkerung Spiras ist größtenteils menschlich, doch neben den Menschen haben wir die Al Bhed, eine technologisch fortgeschrittene, aber zu unrecht Verteufelte Unterart der Menschen, die sogar eine eigene Sprache sprechen. Neben diesen Gestalten gibt es noch die Guado mit ihren verlängerten Fingern und anderen subtilen Unterschieden. Dadurch wirkt dieses Volk ebenfalls weniger menschlich. Sie haben zudem ein natürliches Interesse an Magie und beschwören gerne Monster. Noch weniger menschlich erscheinen die großen, raubkatzenartigen und einhörnigen Ronso sowie die froschähnlichen Hypello. Tetsuya Nomura, Charakterdesigner bei Square, hat auch in Final Fantasy X wieder eine reife Leistung abgeliefert. Die Monster, die Spira bevölkern, wirken gut designet und haben viele kleine Details, die entdeckt werden wollen. Die Charaktere, vor allem die Protagonisten, wirken sehr vertrauensvoll und man kann sich mit ihnen identifizieren.

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Steuerung und Grafik
Die Steuerung ist Final Fantasy-typisch simpel gehalten. Im Kampf erhält man mehrere Optionen, wie zum Beispiel: Angriff, Ability, Magie, Beschwören und so weiter. Ihr navigiert euch in einer recht linearen Welt. Hierbei könnt ihr nur von A nach B gehen und auf dem Weg dahin findet ihr Schatztruhen und versteckte Gegner. Das sogenannte „Spährobrett“ zum Leveln ist im Vergleich zu den vorherigen Spiele-Teilen anders: Je mehr Level ihr aufsteigt, desto weiter könnt ihr auf eurem Brett leveln. Auch in Sachen Grafik macht Final Fantsay X einen super Eindruck, denn das Spiel war das erste, das überhaupt für die Playstation 2 entwickelt worden war. An manchen Stellen sind allerdings grafische Defizite zu bemerken.

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Atmosphäre
Die Musik, die von den Komponisten Junya Nakano und Masashi Hamauzu komponiert wurde, ist sehr stimmig. Auch der Meister selbst, Nobuo Uematsu, hatte beim Komponieren des Titel mitgeholfen. Allein das Maintheme „To Zanarkand”, welches am Anfang des Titels gespielt wird, ist einer der schönsten, die man wohl je in einem Final Fantasy hören durfte. Die Lieder beim Kampf geben dem Spiel das passende Feeling, während man bei kleinen Gegnern ein eher energisches und poplastiges Lied hört, so wird es bei einem Bosskampf dramatischer und angespannter. Auch die Musik während man durch die ganzen Gebiete reist, ändert sich und gibt dem Ganzen einen einzigartigen Klang.

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