Squaresoft war schon damals für ihre exzellenten Rollenspiele Final Fantasy, Chrono Trigger und der Dragon Quest-Reihe bekannt. Auf der E3 2001 kam dann der Hammer, Squaresoft und Disney arbeiteten zusammen an einem Crossover-RPG mit dem Namen Kingdom Hearts, der Charaktere aus dem Final Fantasy- und Disney-Universum vereinen würde.
Das Ergebis wurde ein geniales Action-RPG, das nicht nur die junge Generation ansprach, sondern auch für ältere Spieler interessant war. Mit zwei Hauptspielen und
fünf Spin-Offs gab es reichlich Stoff aus der Welt von Kingdom Hearts
und selbst der dritte Teil der Reihe ist in der Entwicklung. Wir zeigen
euch heute den ersten Teil, der den Stein ins Rollen brachte.
Wir müssen den König finden!
In Kingdom Hearts spielen wir den 14 jährigen Sora, ein fröhlicher und hilfsbereiter Junge, der mit seinen Freunden Riku und Kairi auf der „Insel des Schicksals” ihre Zeit mit Kämpfen und kleinen Abenteuern verbringen. Durch ihre Neugierde getrieben, bauen die drei ein Floß um herauszufinden ob es andere Welten abseits ihrer Eigenen gibt. Die Insel wird an einem Abend von mysteriösen Wesen angegriffen. Dabei wird Sora von Riku und Kairi getrennt und wird von dem legendären Schlüsselschwert auserkoren. Mit diesem können die Kreaturen besiegt werden, leider wird bei dem Versuch Soras Welt von diesen zerstört und er findet sich nun in der Stadt Traverse wieder. Bald trifft er auf die Gesandten des Königs Micky, Donald und Goofy, deren Aufgabe darin besteht, den Schlüssel ausfindig zu machen und König Micky zu finden.
Darstellung
Kingdom Hearts ist, wie man es von einem Spiel von Square Soft erwarten kann, ziemlich bunt. Aber das muss auch sein, denn in diesem Spiel reist ihr von einer Disney-Welt zur anderen. Mal sind wir im Wunderland und helfen Alice aus ihrer Misere oder wir fliegen nach Halloween Town, wo wir als Gruselgestalten auf die Herzlosen draufkloppen. Testuya Nomura, der nicht nur als Producer für das Spiel tätig war, sondern auch für das Charakterdesign, war mit der Gestaltung der Herzlosen und den drei Charakteren Sora, Riku und Kairi beauftragt. Aber auch Donald, Goofy und Micky gab er einen neuen Anstrich.
Steuerung und Grafik
Die Steuerung in Kingdom Hearts ist eine Andere als man es von den Final Fantasy-Machern erwarten würde. Während des Kampfes können wir uns frei bewegen und Attacken ausführen. Zu den normalen Angriffen, könne wir auch spezielle Angriffe lernen, mit denen wir Gegner schneller klein kriegen. Was natürlich in einem guten Rollenspiel nicht fehlen darf sind die Zaubersprüche. Es stehen uns Genre-typisch viele elementare Zauber zur Verfügung, die mit der Zeit immer stärker werden. Aus Feuer wird Feura etc. Final Fantasy Fans kennen das. Auch sogenannte „Guardian Forces” gibt es im Spiel. Hierbei handelt es sich aber um Disney Figuren wie Dumbo, Simba oder Mushu. Die Grafik war für damalige Verhältnisse sehr schön anzusehen und durch den etwas Cartoon-artigen Look auch perfekt für die jüngere Generation geeignet.
Atmosphäre
Die Musik wurde von der Komponistin Yoko Shimomura zusammengestellt. Neben Eigenkreationen, gab sie auch den Songs der verschieden Disney-Welten einen neuen Touch. Alles passt super zu den Welten und auch in Kämpfen verändert sich die Musik dementsprechend. Während man bei kleinen Gegnern eher das Kampfthema der Welt hört, so wird bei Bosskämpfen eine andere Schiene gefahren. Hier wird die Musik eher böse und gefährlich und unterstreicht das drohende Unheil.
Fazit
Wer Kingdom Hearts noch nicht gespielt halt, sollte dies unbedingt nachholen. Sonst verpasst ihr die Magie, den dieser Titel auch heutzutage immer noch ausstrahlt. Falls ihr keine Playstation 2 habt, könnt ihr das Spiel als HD Variante auf der Playstation 3 spielen.































































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