Darren „IShowSpeed“ Watkins Jr. ist derzeit auf einer ungewöhnlichen Mission: Der Streamer tourt durch Europa – und bekommt dafür von ganzen Ländern Geld. Litauen, Lettland und Estland investieren jeweils rund 35.000 US-Dollar pro Stopp, um den weltweit bekannten YouTuber in ihre Städte zu holen und so den Tourismus zu pushen.
30.000 Euro pro Besuch – so läuft der Influencer-Deal
Pro Land fließen laut Berichten 30.000 Euro an Steuergeldern in die Aktion. Davon gehen 20.000 Euro direkt an IShowSpeed selbst, die restlichen 10.000 Euro decken Organisation, Empfang und lokale Logistik.
Der Hintergrund: Regierungen und Tourismusbehörden wollen ihre Länder im globalen Social-Media-Kampf besser positionieren. Kaarel Kõvatu, Projektmanager für Tourismus-Marketing bei der Entrepreneurship and Innovation Foundation in Estland, erklärt:
„Jedes Reiseziel kämpft um die Aufmerksamkeit derselben Reisenden. Wenn ein Influencer mit so großer Reichweite wie Speed in die Region kommt, nutzen wir die Chance.“
Millionen Zuschauer bei Speed-Streams
Der Erfolg gibt den Verantwortlichen recht: Allein der Livestream aus Estland am 15. Juli erreichte über 1,9 Millionen Zuschauer weltweit. Und das war nur der Anfang – Clips aus dem Stream gingen viral und sorgten für zusätzlichen Buzz auf TikTok, Instagram und YouTube Shorts.
In Estland ließ sich der Streamer sogar vom Premierminister Kristen Michal persönlich durch dessen Residenz führen.
Sportliche Highlights und kuriose Momente in Litauen und Lettland
In Litauen besuchte der 20-Jährige den bekannten Vingis Park und probierte sich im Diskuswurf – zusammen mit Olympia-Silbermedaillengewinner Mykolas Alekna.
In Lettland sorgte sein Chauffeur für einen besonderen Moment: Er behauptete, früher auch Michael Jackson chauffiert zu haben – doch die Menschenmengen seien für IShowSpeed sogar noch größer gewesen.
Speed auf Weltreise – nächster Halt: Der Weltraum?
Die aktuelle Europatour ist nur ein Teil von IShowSpeeds globalen Streaming-Abenteuern. Der US-Amerikaner war bereits in Asien, Südamerika und Ozeanien unterwegs und plant angeblich sogar einen ganz besonderen Coup: Er möchte gemeinsam mit Elon Musk einen Livestream aus dem All starten. Sein Konkurrent dabei? Kein Geringerer als Kai Cenat – beide kämpfen darum, der erste Streamer im All zu werden.
Nebenbei feierte Speed mit der Reise auch sein Comeback auf Twitch. Nach seiner Rückkehr auf die Plattform konnte er in nur acht Tagen über 600.000 neue Follower gewinnen – ein weiterer Beweis für seine Reichweite und Popularität.




























































