Oculus Rift konnte nicht mehr bis zur E3 warten und hat schon jetzt brandaktuelle Informationen der breiten Masse zukommen lassen. Via Livestream konnten knapp 100.000 Menschen erste Einblicke erhaschen und bereits kurze Trailer von diversen Spiele-Entwicklern begutachten. Der 60-minütige Livestream macht letztendlich Hunger auf mehr. Gaming von morgen ist angesagt.
Allen voran präsentierte uns Oculus Rift das Endprodukt in vollem Glanz. Mit im Gepäck hat die VR-Brille ein hauseigenes Headset, welches sich nahtlos an das finale Design anschmiegt. Natürlich kann dies jedoch abgenommen werden, um es gegen sein eigenes liebgewonnenes Headset auszutauschen. Aber nicht nur das finale Design steht, auch einige Spiele-Entwickler waren geladen, um erste Trailer zu ihren Werken präsentieren zu können. So wurde beispielsweise Eve Valkyrie, Chronos, oder das Adventure Edge Nowhere der breiten Masse via Trailer näher gebracht. Jedes Genre wird bis 2016 bedient werden können, egal ob Jump’n’Run, Shooter, Rollenspiele oder Sport. Indie-Entwickler wurden laut der Development-Strategin Anna Sweet mit 10 Millionen US-Dollar unterstützt, um dieser Sparte ebenfalls einen Platz bieten zu können.
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Die wohl größte Ankündigung dürfte heute Oculus Touch dargestellt haben. Der Gründer von Oculus Rift Palmer Luckey höchstpersönlich wollte sich diese Ankündigung keineswegs durch die Lappen gehen lassen und stieg in Steve Jobs-Manier auf die Bühne. Seine nur mit Flip Flops besohlten Füße zappelten während der Vorführung der Oculus Touch Controller von einem Ende zum anderen. Die beiden kabellosen Controller besitzen sowohl Tasten als auch Analogsticks, die das Spielgefühl dank Motion Tracking deutlich intensivieren sollen. So können beispielsweise Bewegungen wie „Daumen nach oben“ oder „Winken“ von den Controllern erkannt und in der Oculus Ruft Brille wiedergegeben werden. Erstmals testen wird man es laut Palmer Luckey auf der anstehenden E3.
Links: Oculus Touch Controller – Rechts: Definition der Rift Innovation
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Neben der Hardware wurde selbstverständlich auch die Software nicht vergessen. Oculus Home wirkt anfänglich sehr vertraut kommt das Design dem altbekannten Steam-Shop doch sichtlich nah. Das gibt gleich viel mehr Sicherheit im Umgang mit der innovativen Brille. Der Shop kann in der Cloud synchronisiert werden, um vom PC, Tablet oder Smartphone aus auf Shopping-Tour zu gehen. Wie von Steam bekannt, kann man vorab Screenshots und Trailer sowie Beschreibungen der einzelnen Spiele einsehen, ehe man sich für oder gegen den Kauf des Titels entscheidet. Eine Einbindung der Freundesliste ist ebenfalls enthalten.
Links: Oculus Home inkl. Freundesliste – Rechts: Chronos mit detaillierten Informationen
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Letztendlich war die vorgezogene Pressekonferenz ein voller Erfolg. Rund 100.000 Viewer zählte der Livestream auf Twitch zwischenzeitlich und auch im Chat ging es heiß zur Sache. Während Chronos weniger überzeugen konnte, war man vor allem bei dem Adventure Edge Nowhere aus dem Häuschen. Die Oculus Rift in Kombination mit den Controllern versprechen einiges an Innovation. Erhältlich sein soll die Hardware bereits Anfang 2016. Vorerst bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit die Euphorie auf der kommenden E3 gefestigt werden kann und welche Spieletitel bis dahin noch in Erscheinung treten werden. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Gamescom. Vielleicht können wir uns schon bald einen ersten Eindruck davon machen.



































































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