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Preview: Heroes of the Storm – Blizzard Helden treffen aufeinander

imageMit Heroes of the Storm möchte Blizzard Entertainment in das MOBA-Geschäft einsteigen. Ganz klassisch wie in vielen anderen MOBA-Spielen kämpft man mit einer handvoll Spieler in zwei Teams gegeneinander, um den gegnerischen Palast zu zertstören. Dabei lehnt sich das Spiel an die Spiele von Blizzard und vereint diese mit einer eigens entwickelten Story miteinander. Zurzeit befindet sich das Spiel in der Alpha und nur bestimmte Spieler bekommen momentan Zugriff darauf. Bei Heroes of the Storm wird Blizzard auf das Free-2-Play-System setzen. Hierbei will Blizzard besonders Einsteigern entgegenkommen und zwar mit einem einfach zu verstehenden Spielsystem. Wie Heroes of the Storm sich dabei so macht, zeigt euch unsere Vorschau.

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Eine eigene Story für ein Spiel zu verfassen, was gleich mehrere Spieluniversen vereint, mag einem vielleicht etwas kompliziert erscheinen. Dabei hat Blizzard eine ziemlich ulkige, aber dennoch passende Story zu Papier gebracht. Bevor man sich überhaupt in Multiplayerschlachten stürzen kann, muss man erstmal die Basics lernen, wobei man auch gleich mal die Geschichte aufgetischt bekommt. John Raynor, jener Held den man aus StarCraft kennt, wird vom durch WarCraft bekannt gewordenen Paladin, Uther Lightbringer in den Nexus berufen. Wo er John kurz darauf erklärt, wo er sich befinde und zwar im Nexus. Der Nexus ist ein kosmischer Sturm, der die einzelnen Universen der Blizzard-Spiele von StarCraft, WarCraft bis hin zu Diablo in einer zusammen würfelt. Das Tutorial ist eine Trainingsrunde, wo man als John Raynor gegen den aus Diablo bekannten Erzdämon antreten muss. In jener Runde wird einen dann das Spielprinzip näher gebracht damit man in kommenden Onlinematches gegen die menschlichen Spieler gerüstet ist.

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In Heroes of the Storm läuft es im Vergleich zu anderen MOBAs ein wenig anders. Zum Beispiel gibt es Aufgaben, die man erfüllen muss, um gewisse Bonis zu erhalten. Sei es dabei auf Fähigkeitenbasis oder ein Vorteil in Sachen Schaden beim Gegner. Dabei ist die Hauptaufgabe so ziemlich Spielentscheidend. Man kann also von daher nicht wie in Riot Games „League of Legends“, mit seinen Team vor sich hin dümpeln, Gold farmen und dann nach dem Schema „mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ zu stärken, um dann den Gegner platt zu machen.

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Eine andere Änderung die das Spiel mit sich bringt ist, das kein Inventar mehr zur Verfügung steht. Aber das soll das Spiel nicht weniger Anspruchsvoll gestalten, nur weil es keine Items mehr gibt. Als Alternative zum gängingen Inventar, hat Blizzard ein Talentsystem eingeführt, das an einen Skillbaum erinnert. Frisch angefangen darf man dann über zwei Fähigkeiten, in weiteren Spielverlauf vier bis hin zu Ultis verfügen. Dabei reichen die Talente von passiven Fähigkeiten, wie erhöhter Schaden bis hin zur komplett neuen Fähigkeit. Wer sich jetzt fragt: „Wie heile ich mich überhaupt ohne Heiltränke?“ Die Antwort ist ganz einfach. NPC-Gegner lassen, wenn sie sterben grüne Orbs fallen, die den jeweiligen Charakter der sie aufsammelt heilt. Man sollte aber dennoch anmerken das der Gegner ebenfalls sehen kann wo Orbs fallen gelassen wurden, demnach wird er auch alles daran setzen, um dies zu verhinden. Alternativen zu den Orbs sind entweder die Brunnen, die man in Verteidigungsstellungen vorfindet, wobei man hier anmerken muss, dass sie nur alle 90 Sekunden benutzt werden können, aber im Gegenzug auch dementsprechend Leben und Mana wiederherstellen. Oder ganz normal wie man es kennt einen potenten Heiler an der Seite zu haben.

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Auch eine ziemlich überraschende Neuerung ist die Einführung von Pferden oder auch Mounts genannten Reittiere, die man beschwören kann um ein Geschwindigkeitsboost zu bekommen, um entweder schnell über das Schlachtfeld oder aus den Angriffen der Gegner zu entkommen. Neben dem normalen Pferd, kann man auch im Ingame-Shop neue Mounts gegen bares Geld freischalten.

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Wie oben bereits angesprochen, wird Heroes of the Storm auf ein Free-2-Play System setzen. Wie man es sich schon denken kann, möchte Blizzard auch hierbei was verdienen. Dabei wird die Balance jedoch nicht beeinflusst und es werden keine spielerischen Vorteile zu erwerben sein. Lediglich wie man es aus „League of Legends“ bereits kennt, kann man Charakterskins, sowie die oben angesprochenen Mounts über Micro Transactions erwerben. Zwar erfindet Blizzard Entertainment mit Heroes of the Storm das MOBA-Rad nicht neu, aber es ist im Vergleich zu seinen Konkurrenten wie DotA 2, LoL und Co. erfrischend anders. Wie sich das Spiel so im laufe der Zeit noch entwickelt, wird sich zeigen. Heroes of the Storm wird voraussichtlich noch dieses Jahr erscheinen.

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