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Preview: Nether – Der etwas andere Survial Shooter?

imageSeit der Arma 2-Mod DayZ, sprießen die Survival-MMOs aus den Boden. Damals versuchten die Entwickler von Infestation schon an den Erfolg von Day Z anzuknüpfen – mit mäßigem Erfolg. Nun melden sich die Jungs von Phosphor Games mit einem neuen Titel dieses Genres, doch von Zombies ist keine Spur in Sicht. Wir reden von Nether, einem Spiel in dem die Gegner dämonische Kreaturen sind, die euch das Leben zur Hölle machen können. In einer verwüsteten Stadt, die ein wenig an Chicago erinnert, müsst ihr durch die Gebäude ziehen und auch die anderen Spieler können eine Bedrohung darstellen. Der Entwickler verspricht, dass Nether eine ganz andere Spielerfahrung vermitteln soll, ob dies sich auch bewahrheitet, erfahrt ihr in unserer Vorschau.
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»Hier sollte mal jemand aufräumen.«

In Nether fangt ihr als einfacher Überlebender an, nur mit einem Messer und einem Rucksack bewaffnet, müsst ihr euch durch den urbanen Dschungel kämpfen. Das Wichtigste ist natürlich erstmal etwas zu Essen, hierfür könnt ihr auf den Dächern oder in den Häusern nach nützlichen Gegenständen suchen, wie zum Beispiel eine bessere Nahkampfwaffe oder ein Medikit. Kaum sind wir in der Außenwelt, müssen wir auch schon feststellen, dass die Straßen mit den sogenannten Nethern bevölkert ist. Wie in Left 4 Dead gibt es verschiedene Arten dieser Nether, von einem Tank-ähnlichen bis hin zu den ganz einfachen. Wir schnappen uns einen von ihnen und machen kurzen Prozess.

Hierbei fällt auf, dass es in dem Spiel ein Levelsystem gibt – einen Skill-Tree, in dem ihr eure Survivalfähigkeit oder den Nahkampf verbessern könnt, aber Vorsicht: Wenn ihr stirbt, müsst ihr von neu Anfangen. Auch die Gegner selbst lassen Loot fallen, den ihr gebrauchen könnt.
Dieser besteht größtenteils aus den Einzelteilen der Gegner, wie zum
Beispiel Blut oder anderes. Auf der Karte finden sich neben Häusern auch Safezones, sichere Orte, wo ihr eure erfarmten Güter verkaufen könnt oder euch in den zahlreichen Läden selbst mit Waffen oder Nahrung ausstatten könnt, diese sind aber recht teuer. Wir können auch dort unsere Nether-Körperteile eintauschen, entweder gegen Wasser, eine Pistole und selbst Munition lässt sich herstellen. Hier begegnen wir auch schon den ersten Spielern, diese können uns nicht angreifen, da die Safezone geschützt ist. In der Safezone selbst findet man Pakete, die man zu anderen Safezones liefern kann, mit denen ihr etwas Geld und auch Erfahrung kriegt. Aber ihr solltet euch in einer Safezone nicht sicher fühlen, diese werden nämlich in Zeitabständen von Netherhorden angegriffen.

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»Der friedlichsten Orte im gesamten Spiel.«

Neben den Safezones werden auf der Karte auch Escortmissionen angezeigt und manchmal ploppen auch Lootmissionen auf, in der ihr euch bessere Waffen oder anderes ergattern könnt. Falls Freunde von euch auch Nether spielen, könnt ihr sie in eine Gruppe einladen. Diese könnt ihr dann auf der globalen Karte sehen. Im Spiel stehen euch neben einfachen Nahkampfwaffen auch ein Arsenal an Schusswaffen, wie Pistolen, Gewehre oder auch Granaten zur Verfügung. Auch nützliche Gimmicks, wie ein tragbares Schutzbarrierengerät, dass euch vor den Nether-Kreaturen schützt. Was uns schon beim Shoppen aufgefallen ist: Man kann seinen Charakter individualisieren, entweder mit lustigen Hüten oder auch Klamotten. Ihr könnt auch echtes Geld in das Spiel investieren, um euch direkt Waffen zu kaufen, ohne mühsam Geld zu erfarmen. Neben Waffen stehen euch auch anders farbige Taschenlampen oder auch ein Gleitflügel zur Verfügung, mit dem ihr sanft von großen Höhen auf dem Boden landen könnt.

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»Die hatten wohl keine Lust mehr.«

Schon nach ein paar Stunden Spielen merkt man, dass das Feeling in Nether total anders ist, als in DayZ oder Rust. Während man in DayZ und Rust in einer Idylle läuft, wo Vögel zwitschern und die generell mit Tieren bevölkert ist, zeigt Nether das Überleben von der hässlichen Seite, die Stadt ist total vermüllt, alles zerfällt und brennt, selbst die Farbe des Himmels ist sehr grau und düster. Auch die Hintergrundgeräusche passen sich sehr gut diesem Setting an, man hört die Nether in der Umgebung und selbst wenn man sich runter in die U-Bahn begibt, hören diese Töne nicht auf. Es ist ziemlich gruselig. Das ganze erinnert ein bisschen an S.T.A.L.K.E.R, dieser war auch recht düster.

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»Da will uns jemand an die Wäsche.«

Grafisch gesehen ist Nether Standardkost. Das Spiel läuft auf der schon veralteten Unreal 3 Engine, die auf jeder Gurke läuft. Dies gibt der Atmosphäre des Spiels aber keinen Abstrich, doch leider sehen manche Texturen ziemlich matschig aus.

Fazit: Nether ist wohl eines der interessantesten Survival-MMOs, die man zu Gesicht bekommen hat. Das Spiel wirkt auf den ersten Blick solide und kann sich zu einem Konkurrenten von DayZ entwickeln. In naher Zukunft wollen die Entwickler die Alpha mit neuen Features ausstatten, wie Fahrzeuge. Wir sind gespannt, wie sich das Spiel entwickelt.

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