Die Verwirrung ist noch da, aber sie schwindet: Nachdem wir uns mittlerweile einige Zeit mit The Repopulation auseinandergesetzt haben, hat die anfängliche Überforderung etwas nachgelassen und wir konnten wir uns mit den weiteren Spielmechaniken des Sci-Fi-MMORPGs vertraut machen. So langsam können wir uns eine Meinung über das Spiel bilden.
Beginnen wir mit dem Quest-System, das die Quests per Zufall erstellt. Je nach Gebiet und Tageszeit bekommt man über sein Terminal Quests geschickt. Diese gehen von einfachen „Töte soundso viele Gegner“-Quests bis hin zu komplexen Crafting-Quests. Die Idee dieses Systems gefällt uns sehr gut, es fehlt aber etwas an Abwechslung und vor allem die Aufgaben, in denen wir bestimmte Materialien besorgen müssen, sind durch fehlende Anweisungen etwas frustrierend.
Neben den Zufalls-Quests gibt es auch Welt-Events, in denen in einem bestimmten Gebiet eine bestimmte Aufgabe von allen Spielen absolviert werden kann. Zum Beispiel gab es ein Event in der OWON-Hauptstadt Plymoth, in dem man Terroristen, die damit drohten, die Stadt zu sprengen, töten musste, und die Bomben, die sie gelegt hatte,n zerstören.

Reden wir nun über eines der größten (und komplexesten) Features im Spiel: Skills, und davon gibt es sehr viele! Da es kein klassisches Level-System gibt, ist praktisch jede Tätigkeit als Skill vertreten. Das Skillsystem reicht von ganz normalen Waffenskills für Sturmgewehre, Flammenwerfer, Schwerter usw. über Redeskills wie Verhandeln oder Einschüchtern bis hin zu Unterhaltungsskills wie Tanzen und Geschichten erzählen. Zu unseren persönlichen Lieblingsskills zählt aber die Möglichkeit, eigene Pets zu zähmen, genetisch herzustellen oder auch eigene Roboter zu bauen. Jeder Skill besitzt ausserdem noch weitere Fertigkeiten, die man aber nur als Questbelohnungen oder als Loot von Monstern bekommen kann. Leider sind wir in unserer bisherigen Spielzeit noch nicht auf diesem Wege in den Besitz von Fertigkeiten bekommen, deshalb hatten wir nur die Möglichkeiten, die uns schon im Tutorial gegeben wurden.

Ein weiteres großes Element, mit dem sich The Repopulation von anderen MMORPGs unterscheidet, ist der Aufbau der Gilden: in The Repopulation könnt ihr eure eigenen Nationen gründen, die ihre eigenen Städte und Fraktionszugehörigkeiten haben kann. Ihr könnt eure Nation aber auch zu einer „Rogue Nation“ ohne Fraktionszugehörigkeit machen. Abhängig davon, ob eure Nation zu einer Fraktion gehört oder nicht, ändern sich die Möglichkeiten, die sich euch eröffnen. So haben Nationen, die zur OWON oder FPR gehören, zwar gute Verbindungen zu ihren Hauptfraktionen, müssen sich aber an die Regeln ihrer Fraktion halten, während Rogue Nations in ihren Handlungsmöglichkeiten nicht eingeschränkt werden, dafür aber keine Sympathien bei den Fraktionen haben.
Unser bisher größtes Problem mit dem Spiel ist , dass man nicht wirklich viel zu tun bekommt. Klar, es gibt die Quests, aber die machen auch nur bedingt Spaß, wenn man ohne besonderen Hinter- oder Storygrund durch die Gegend rennt und Monster tötet oder Gegenstände sammelt. Eine vernünftige Rahmenhandlung und eine bessere Erklärung der Skills würden dem Spiel sehr gut tun.
Unser Fazit bisher: The Repopulation ist ein Spiel, das sehr gute Ansätze und Ideen besitzt, diese aber momentan noch nicht vernünftig Umsetzt. Zu diesem Zeitpunkt können wir deshalb noch keine Kaufempfehlung ausstellen. Wer aber Interesse an Spielen wie Star Wars Galaxies hat, sollte dieses Spiel dennoch beobachten.




























































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