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Hearthstone

Preview zu Hearthstone: Heroes of Warcraft – Die Karten, bitte

imageWarcraft, StarCraft und Diablo. So heißen die derzeitigen Franchises von Blizzard Entertainment. Wie vor einigen Monaten bereits angekündigt wurde, wird diese Reihe bald um ein weiteres Spiel erweitert. Hearthstone: Heroes of Warcraft ist ein virtuelles Sammelkartenspiel und spielt, wie der Name bereits verrät, im World of Warcraft Universum. Das Beste daran? Es wird das erste Free 2 Play Spiel von Blizzard. Das weltweit beliebteste Sammelkartenspiel, Magic: The Gathering, hat bereits einige virtuelle Ableger der Spiele auf den Markt gebracht, jedoch bisher mit mäßigem Erfolg. Ob Blizzard mit Hearthstone nun ein Ass aus dem Ärmel zaubert, haben wir für euch auf der gamescom überprüft.

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Der Grundaufbau des Spiels ist denkbar simpel. Wir kreieren unser Deck und wählen einen Helden. Je nach Klasse unseres Helden, orientieren sich auch die folgenden Karten. Wähle ich beispielsweise einen Hexenmeister, erhalte ich angepasste Karten wie beispielsweise das Höllenfeuer, welches allen Monstern auf dem Feld vier Schaden zufügt. Man startet mit einem Deck und hat direkt nach der Erstellung die Möglichkeit, zusätzliche Karten zu kaufen. Diese Booster-Packs stellen auch gleichzeitig die größte Einnahmequelle von Hearthstone dar. Nach jeder Partie verdient man sich zwar etwas Gold, jedoch vereinfacht sich das Spiel nach einigen gekauften Booster-Packs deutlich. Dieser Schritt war zu erwarten und ist auch für das Free 2 Play Modell durchaus sinnvoll. Doch auch mit einem simplen Starterdeck kann man seinen Spaß haben.

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Der Blizzard-Stand auf der gamescom ist in diesem Jahr besonders groß, denn nicht nur Diablo 3 für die Konsole wurde gezeigt, auch das neue Addon „Reaper of Souls“ wurde offiziell angekündigt, doch nun weg von Diablo. Auch Hearthstone hat einen extra Stand auf der gamescom erhalten. Noch vor dem Betreten des Standes wird man gefragt, ob man lieber allein, oder gegen einen Freund antreten möchte. Wir haben uns selbstverständlich für ein Duell zwischen zwei Redaktionskollegen entschieden. Die Beta-Phase des Spiels ist vor wenigen Tagen in Amerika gestartet. In Europa wartet man derzeit noch auf den Start, dieser soll aber Gerüchten nach kurz nach der gamescom erfolgen.

Nachdem wir auf unseren Platz gelotst wurden, konnten wir uns im Menü eine Klasse aussuchen, mit der wir antreten wollen. Vertreten sind die gängigen World of Warcraft Klassen wie der Schamane, der Hexenmeister oder der Druide. Unsere Wahl fiel auf den Schamanen und den Hexenmeister. Zunächst startet man mit einem Mana-Punkt. Dieser bestimmt, welche Karten wir am Anfang spielen können, damit man mit einer glücklichen Hand und dem passenden Oberbösewicht, nicht gleich den Gegner besiegen kann. Wir starten also mit vier Karten in unser Duell und haben die Auswahl zwischen Zaubern und Monstern die wir beschwören wollen. Zusätzlich hat jeder Held eine Sonderfähigkeit, welche sich nach der Klasse orientiert. Als Hexenmeister hat man die Möglichkeit eine zusätzliche Karte zu bekommen, jedoch verliert der Held durch diese Fähigkeit zwei seiner dreißig Lebenspunkte. Der gegnerische Schamane besitzt beispielsweise die Fähigkeit ein zufälliges Totem zu beschwören, welches ihn im Kampf unterstützt. Nach einer vermeintlich einseitigen Partie, wir möchten uns nicht dazu äußern ob es am Setup oder am Spieler lag, konnten wir ein erstes Fazit ziehen. Das Spiel ist, wie für Blizzard-Spiele üblich, liebevoll designed und die Karten, Monster und Fähigkeiten fangen den World of Warcraft Charme nahtlos ein.

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Fazit: Auch wenn der erste Eindruck des Spiels durchweg positiv ist, bleiben einige Fragen offen. Wird man mit jedem Euro auch immer mächtiger? Werden Spieler die hunderte Euro in das Spiel investieren möglicherweise sogar übermächtig? Bis dato kann man dazu relativ wenig sagen, aber auf einigen Livestreams konnte man bereits erkennen, dass die Vorteile scheinbar groß sind. Doch solange man Gegner auf einem ähnlichen Niveau zugelost bekommt, stören diese Dinge nur wenig. Denn die größte Aufgabe wird weiterhin das Balancing sein, doch zu unserem Test-Zeitpunkt wirkte dieses schon in einem akzeptablen Zustand. Hearthstone: Heroes of Warcraft könnte das perfekte Spiel für zwischendurch werden und könnte so die Fans aller Blizzard-Spiele vereinen.

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