In der Zukunft haben die Menschen es sich zum Ziel gemacht, das Weltall zu erforschen. Denn es herrscht zwischen zwei Fraktionen ein erbitterter Krieg: Riesengroße Mechs, auch Titanen genannt, bereichern den Krieg beider Fraktionen. Gesteuert werden sie von einem Piloten. Die Titanen sind mit Kanonen, Raketenwerfern und Energiewaffen bewaffnet und kämpfen dabei mit dem Piloten Seite an Seite. Die Mechs werden von Schiffen abgeworfen, die über die Schlachtfelder fliegen. Dabei erinnern sie an die bekannten Mechs aus dem Hollywood-Film „Avatar“. Ob das Spiel dem Hype gerecht wird, erfahrt ihr hier in unserer Preview.
Die namensgebenden „Titanen“ sind riesige Kampfmaschinen und die Bewegungen, die der Pilot ausführt, werden zu 100% auf den Titanen übertragen. Dies soll sich für die Piloten völlig natürlich anfühlen und durch die beträchtliche Auswahl an Waffen auch möglichst viel Schaden auf dem Schlachtfeld anrichten.

Vor dem Einsatz muss erst einmal der Titan erbaut werden, die Bauzeit wird als Timer in der Bildschirmecke angezeigt, während wir als Fußsoldat das Schlachtfeld säubern. Neben dem sprinten, springen wir auch gemütlich mit dem Jetpack (mit dem wir natürlich auch Doppelsprünge machen können) durch die Karte. Das Movement im Spiel erinnert ein bisschen an Mirror’s Edge – denn der Entwickler Respawn Entertainment hat auch Parkour-Elemente mit ins Spiel einfließen lassen. Die Piloten in Titanfall können an Wänden hochrennen, um so zum Beispiel zwischen passend platzierten Reklamen hin und her zu springen und um Abgründe zu überwinden.
Zurück zu den titelgebenden Titanen: Ist der Titan erst einmal erbaut und der Timer abgelaufen, könnt ihr den Abwurf des Titans anfordern. Dann müsst ihr nur noch einsteigen und eure anderen Pilotenkameraden unterstützen.
Der Titan ist außerdem nicht nur an die Befehle des Piloten gebunden, sondern besitzt auch auch eine K.I., so könnt ihr ihn mit einem Tastendruck zu einem Begleiter umfunktionieren, der euch im Kampf hinterher läuft und euch so vor den feindlichen Piloten schützt. Fußsoldaten haben einer Salve aus dem Waffenarsenal der Titanen nichts entgegenzusetzen.

Fazit: Am Anfang spielt sich Titanfall wie ein 08/15 Shooter alá Call of Duty Teil 85, doch wenn man sich etwas mehr mit dem Spiel beschäftigt, merkt man, dass dieser Titel doch etwas Besonderes darstellt. Der Entwickler Respawn hat vor allem dank der neuen Komponente der Titanen frischen Wind in die Ego-Shooter-Serie gebracht. Die Titanen verändern das Geschehen auf dem Schlachtfeld total. Dies sollte jeden begeistern, der Wert auf gute Multiplayer-Partien legt. Ich denke, dass das Spiel trotz der nicht vorhandenen
Solo-Kampagne dennoch ein konkurrenzfähiger Titel ist. Es
hat mir sehr viel Spaß gemacht ihn auf der Gamescom 2013 anzutesten und
er steht schon jetzt auf meiner Kaufliste für dieses Jahr.





























































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