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Redaktions-Rückblick: Das war unser Gaming-Jahr 2014 – Teil 3

imageDa geht es hin, das Gaming-Jahr 2014. Noch wenige Tage trennen uns von 2015 und den damit verbundenen Erwartungen und Wünschen. Wir wollen als Teil unseres Jahresrückblicks noch einmal individuell zurück- und nach vorne blicken: Wie haben die Redakteure von escene.de Games das vergangene Jahr erlebt? Was waren die Highlights, auf welche Ereignisse hätten wir lieber verzichtet? Und auf was freuen wir uns in 2015 ganz besonders?….


imageBenjamin ‚Zarathustra‘ Münster:
2014 hat mich viel zu sehr enttäuscht, als das ich behaupten könnte, die letzten zwölf Monate hätten den Bereich Gaming groß vorangetrieben. Ich habe in der Qualität von Videospielen und der Arbeit der Entwickler eher einen Schritt in die falsche Richtung feststellen müssen: Ein nicht funktionierendes Assassin’s Creed Unity, leere Versprechen zu Destiny, inhaltslose DLCs oder absolut unverschämte Mikrotransaktionen. Das sind einige Beispiel dafür, wie die Qualität eines Videospiels unter solchen Umsatzpolitiken zu leiden hat. Dahingehend ist mir auch klar geworden, dass das Vorbestellen solcher Spiele die ganze Sache nicht zum Besseren wenden wird, denn wer ein Spiel vorbestellt, vertraut auf eine zuverlässige Entwicklungsarbeit. Den Glauben an AAA-Titel habe ich mittlerweile verloren, zu wenig von den versprochenen Dingen wurde auch tatsächlich eingelöst.

Ohne die Projekte von Indie-Entwicklern wäre 2014 für mich ein Desaster geworden. Ich bin daher erleichtert, dass es mittlerweile so viele kleine Entwickler mit Mut zu Neuem gibt, ohne den großen und offen gezeigten Hintergedanken von möglichst viel Umsatz. Deshalb blicke ich mit Vorsicht in das neue Jahr 2015, obwohl ich mich selten so auf ein Spiel wie Witcher 3 gefreut habe, hüte ich mich vor einem voreiligen Kauf, dieses Vertrauen haben zu viele Entwickler 2014 mit Füßen getreten. Ich setze meine Hoffnungen auf die Indie-Titel im nächsten Jahr, diese haben mich auch 2014 nicht im Stich gelassen.

Es gab aber auch einige Dinge, die ich 2014 nicht vergessen will: Neben den bereits angesprochenen Indie-Entwicklern war für mich die Aktion „Twitch plays Pokémon“ zwar völlig abgefahren, zeigte aber auch, wie gut die Gaming-Community zusammenarbeiten kann. An dieser Stelle auch ein Hoch auf den Twitch-Chat! Und dann gab es da noch die League Championship Series und die World Finals, die 2015 hoffentlich ebenso spannend werden wie 2014. In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start in das neue Jahr!

Meine Lieblingsspiele 2014: The Binding of Isaac: Rebirth, Transistor, Valiant Hearts: The Great War


imageMarkus ‚Cosmotic‘ Vogt:
Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und es hatte einiges zu bieten. Als im März Mario Kart 8 auf den Markt kam, war ich hellauf begeistert davon, viele Stunden verbrachte ich mit der Familie vor der Konsole. Wir haben gelacht, geflucht und uns auch gegenseitig doch ganz schön geärgert. Im August habe ich dann meine Einladung zur World of Warcraft: Warlords of Draenor Beta bekommen, als jahrelanger WoW-Spieler aus Leidenschaft war dies ein toller Moment. Zwei Monate später die Alpha-Einladung zu Heroes of the Storm. Nun, dieses Jahr sind so viele interessante Spiele raus gekommen und im Verhältnis dazu hat man so wenig Zeit, diese so zu würdigen, wie sie es verdient haben. Asassins Creed: Unity, Dragon Age: Inquistion oder Far Cry 4 um nur einige zu nennen. Bei all den Spielen sollten wir aber auch nicht solche Ereignisse wie z.B. Nintendos 125. Geburtstag, 10 Jahre World of Warcraft oder 20 Jahre Playstation vergessen. 20 Jahre Playstation, wow, ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen, als ich mir die Playstation gekauft habe, und das soll schon 20 Jahre her sein? Seit Anfang September gehöre ich nun zum Redaktionsteam von escene.de und die Arbeit macht mir eine Menge Spaß. Schon immer habe ich mich für Videospiele und das Drumherum interessiert und hier kann ich mein Interesse mit anderen teilen.

Mit jetzt 41 Jahren hab ich manchmal das Gefühl, doch schon zu alt für die Gamingszene zu sein, aber immer wieder muss ich feststellen, wieviel Spaß es macht, abzuschalten, aus dem Alltag zu entfliehen und sich einfach alleine oder mit Freunden in einem Spiel wieder zu finden. Was das Jahr 2015 auch bringen wird, ich hoffe es wird ein ereignisreiches Jahr für alle Gamergenerationen. Die Ankündigungen sind schon einmal viel versprechend und auf die ein oder andere Überraschung können wir uns bestimmt auch freuen. In diesem Sinne, wünsch ich euch allen ein guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt uns treu!

Meine Lieblingsspiele 2014: : Mario Kart 8, WoW: Warlords of Draenor, Heroes of the Storm und  Klassiker wie Monkey Island, Dungeon Keeper (die gehen immer)


imageBenedikt ‚Knechty‘ Wolter:
Und schon wieder ein Jahr
rum. Mein persönliches Fazit ist ehrlich gesagt eher durchwachsen. Seit einigen
Monaten erst bin ich Teil dieser großartigen Redaktion, jedoch bin ich nicht erst
seit gestern Gamer in meiner Seele. Und die sagt mir, dass 2014 nicht schlecht
war, aber wohl eher eine Vorbereitung auf 2015 darstellt. Natürlich hatte das
Jahr mit dem neuen Wolfenstein, Watch Dogs oder Far Cry 4 einige Titel zu bieten,
die auch mein Herz höher schlagen ließen. Aber letztlich war das Jahr 2014 für
mich eher das Jahr des Wartens auf den PC-Release von GTA V, das Jahr der
Evolve-Alpha und das Jahr der Bugs und Probleme. Auch wenn es niemand mehr
hören kann, fallen mir bei letzterem Punkt direkt Assassin’s Creed: Unity mit
den vielen Bugs und DayZ mit den vielen Versprechungen ein.

Dafür erhoffe ich mir
nächstes Jahr großes Gangster-Kino mit Banküberfällen, eine glorreiche
Monsterjagd und dass mit Dying Light ein großartiges Survival-Game auf den
Markt kommen wird. Wenn das Jahr mir auch keine persönlichen Blockbuster
beschert hat, so hatte es doch seinen Charme. Besonders einige Indie-Titel
bleiben mir da in Erinnerung. Mit Banished gab es aus Strategen-Sicht einen
Leckerbissen der besonderen Art und mit This War of Mine hatte ich ein
Spielerlebnis, das noch lange seinesgleichen suchen wird. Und dann gab es noch
Unturned, das Survivalspiel im Comic-Stil. Entwickelt von einem 16-Jährigen
zeigt dieser Free-to-Play Titel der Konkurrenz, wie man sich bei der Community
beliebt macht. Die ständigen Updates und Fehlerbehebungen machen aus einer
Hobbyentwicklung etwas ganz Besonderes. Für mich war 2014 also eher das Jahr
der kleinen Versüßungen, stets mit einem Auge auf das Kommende, auf 2015 gerichtet.

Meine Lieblingsspiele 2014: GTA V, This War of Mine, Wolfenstein: The New Order

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