Stehen Retail-Spiele kurz vor dem Aus? Wird es bald nicht mehr möglich sein, sich Spiele im Fachgeschäft in einer Box-Version zu kaufen? Das wäre gut möglich. Laut einer aktuellen Studie von DFC Intelligence soll sogar schon im Jahr 2013 der Marktanteil von Steam, Origin und anderen Online-Vertriebsplattformen bei über 90 Prozent gelegen haben.
Das Marktforschungsunternehmen DFC Intelligence, mit Sitz in den USA, brachte mit einer kürzlich durchgeführten Studie äußerst interessante Informationen hervor. Demnach wurden schon im Jahr 2013 unglaubliche 92 Prozent aller PC-Spiele über den digitalen Weg bezogen. Vertriebsplattformen wie Steam, Origin und GOG.com sind seit Jahren immer weiter auf den Vormarsch. Aber wen wundert das? Nicht nur der bequeme Kauf ist vorteilhaft. Auch sind die Spiele meist um einiges günstiger als in den Geschäften. Über den Preis der Konsolenversionen brauchen wir auch nicht weiter reden. Gerade die Aktionen wie die Summer- und Winter-Sales von Steam locken mit ihren unschlagbaren Angeboten.
Den einzigen Vorteil, den die Box-Versionen somit noch haben, ist ein optischer. So können Sammler mit der Verpackung von Spielen sicherlich mehr anfangen. Aber reicht ein kleiner Personenkreis aus, um den Aufwand für Retail-Spiele zu rechtfertigen?
Wird es hoffentlich auch zukünftig geben: Die Collectors Editions
Lassen wir uns die angesprochenen 92 Prozent ganz kurz durch den Kopf gehen, kommen wir zu dem Schluss, dass der Retailbereich schon jetzt eigentlich keine große Rolle mehr spielt. Wirtschaftlich gesehen sind 8% zumindest nicht der Rede wert. Wir dürfen gespannt auf die Zahlen zum Jahr 2014 sein, eine Steigerung der digitalen Distributionsplattformen dürfte aber als wahrscheinlich gelten.




























































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