Das Leben eines Herrschers über einen Stadtstaat ist nicht leicht. Das lernen wir auch in Sparta war of empires sehr schnell. Das Free2-Play Browsergame von Plarium Games hat nämlich so manche knifflige Aufgabe parat. Ob die Bewältigung der Herausforderungen in Sparta: War of Empires aber auch Spaß macht, haben wir uns im Rahmen dieser Kurz-Review angeschaut.
Rom wurde bekanntlich nicht an einem Tag erbaut. Das gleiche gilt auch für unseren griechischen Stadtstaat in Sparta: War of Empires. Natürlich fangen wir nicht direkt zu Beginn mit einer riesigen Metropole an, sondern müssen uns nach und nach eine funktionierende Stadt errichten, die den Grundpfeiler für unsere Expansionspläne darstellt. Zu viel Zeit sollten wir uns dafür jedoch nicht lassen, denn der Feind, das persische Reich, sitzt uns dauerhaft im Nacken.

Mit leerem Magen kämpft es sich ganz schlecht. Das lernen wir auch im Sparta: War of Empires sehr schnell. Damit überhaupt etwas in unserer Stadt funktioniert, muss erstmal für ausreichend Nahrung gesorgt werden. Auf verschiedenen freien Flächen, die wir auf unserem Baugebiet sehen, können wir zur Beseitigung unseres Magenknurren verursachenden Problems mit wenigen Mausklicks die ersten Bauernhöfe platzieren, die unsere Einwohner fortan mit Essen versorgen. Als nächstes richtet sich unser Augenmerk auf die Produktion von Baumaterialien. Allein mit Broten lassen sich die Perser nämlich nicht beeindrucken und so erweitern wir unser Städtchen um eine Schmiede, was uns weitere Produktionsmöglichkeiten eröffnet. Auf diese Weise vergrößern wir Schritt für Schritt unsere Stadt und bauen beispielsweise noch ein Holzfällerlager oder einen Kornspeicher, in den wir die Güter vom Bauernhof lagern können.

Die Möglichkeiten, die wir zum Ausbau unserer Stadt haben, sind durchaus vielfältig, wenn auch nicht übermäßig komplex. So können wir neben den kleineren und leicht erschwinglichen Gebäuden zu Beginn des Spiels, später auch einen großen Hafen oder gleich einen riesigen Tempel errichten. Wer gerne an jeder kleinen Stellschraube feilt, um das letzte bisschen Gold aus seiner Produktion zu quetschen, könnte sich jedoch etwas unterfordert fühlen. Alle anderen freuen sich über den flüssigen Städteaufbau, der leicht von der Hand geht. Hakt es doch einmal, steht uns direkt im Spiel ein Helfer zur Seite und gibt es uns Tipps, was wir als nächstes tun sollten.
Haben wir den Aufbau unserer Stadt soweit fürs erste gemeistert, können wir uns um die Verteidgung und den Aufbau einer schlagkräftigen Armee kümmern. In der Kaserne, die wir wie alle anderen Gebäude auch innerhalb unseres Städtegebiets bauen können, bilden wir verschiedene Truppen wie Speerkämpfer, Bogenschützen oder Reiter aus. Ist unsere Arme schlagkräftig genug, können wir auf der Strategiekarte, ähnlich wie in Rome: Total War, feindliche Regionen einnehmen. Im Gegensatz zum „großen Bruder“ gibt es im Browserspiel „Sparta: War of Empires“ jedoch keine 3D-animierten Kämpfe. Über den Ausgang des Kampfes werden wir lediglich über ein Fenster informiert. Selbst steuern können wir unsere Einheiten im Kampf also nicht.

Für Motivation im Spiel sorgen zum einen diverse Quests, die wir während einer Partie „Sparta: War of Empires“ angeboten bekommen. Sollen wir am Anfang noch recht einfache Aufgaben bewältigen, wie das Erkunden bestimmter Gebiete, gilt es später bei den wöchentlichen Quests ganze Kolonien einzunehmen und zu halten. Auch Kämpfe gegen die Perser stehen immer wieder auf dem Plan. Auf der offiziellen Website gibt es zudem eine Bestenliste, in der wir uns Stück für Stück nach oben arbeiten können. Hier gibt es verschiedene Rankings, für Spieler die besonders stark in der Offensive oder Defensive sind, oder die schon viele erfolgreiche Überfälle hinter sich gebracht haben. Neben diesen Aufgaben können wir natürlich auch unsere Stadt und unsere Truppen im Spiel immer weiter entwickeln und uns zunehmend spezialisieren, indem wir beispielsweise unsere Schiffe aufwerten oder unsere Türme verstärken.

Fazit: „Sparta: War of Empires“ ist ein komplexes Browsergame, das optisch zwar unspektakulär, dafür aber durchaus stimmungsvoll daherkommt. Die Vertonung ist professionell und passt hervorragend zum Setting. Der Free-2-Play-Aspekt von „Sparta: War of Empires“ ist dagegen für viele Spieler ein zweischneidiges Schwert. Der Einstieg ist völlig kostenlos und auch beim längeren Spielen kann man ohne Echtgeld sein Imperium aufbauen. Hier und da stößt man dabei jedoch an seine Grenzen und man wird für zusätzlichen Bauplatz und andere Annehmlichkeiten zur Kasse gebeten. Spieler, die bereit sind ein paar Euro auszugeben, haben dadurch natürlich einen Vorteil gegenüber ihren Mitspielern. Wen das nicht stört und wer sich für das Antike Szenario interessiert, kann durchaus mal eine Partie wagen. Für eine unterhaltsame Runde während der Mittagspause taugt „Sparta: War of Empires“ für Hobbystrategen in jedem Fall.





























































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