Auf den bevorstehenden, ersten internationalen Schlagabtausch der Season freuen sich bereits Fans allerorts. Die Mid Season Invitationals 2016 stehen vor der Tür und mit ihnen hat Riot Games einige Änderungen bezüglich des Regelwerks bekannt gegeben. Dieses Jahr wird das MSI erstmals Einfluss nehmen auf die Weltmeisterschaften am Ende der Saison. Dieser Einfluss betrifft die Zusammensetzung der Gruppen.
Die vier Teams, die es dieses Jahr aus der Gruppenphase der MSI schaffen, verdienen ihrer Region damit einen garantierten Platz im #1 Pool der Weltmeisterschaften. Das heißt nicht, dass diese Teams sich direkt für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Auch bleibt die Anzahl der Teams, die von den jeweiligen Regionen gestellt werden, unverändert. Diese Änderungen bewirkt lediglich, dass die Teams, die es in die K.O.-Phase des MSI schaffen, ihrer jeweiligen Region eine bessere Ausgangsposition in den Worlds verschaffen.
Quelle: LoL eSports
Traditionell bestand der #1 Pool der Weltmeisterschaft aus den vier Gewinnern der Summer Splits der Regionen China (LPL), Korea (LCK), Nordamerika (NALCS) und Europa (EULCS). Diese Teams gelangten automatisch in diesen Pool und konnten somit ein frühzeitiges Aufeinandertreffen vermeiden, da pro Gruppe nur ein Team aus Pool 1 vorhanden sein darf. Bislang war es für Teams der Regionen Tawain/Hongkong/Macau (LMS) und die IWC-Regionen (beispielsweise Brasilien oder Türkei) nicht möglich in diesen #1 Pool zu gelangen.
Sollte es jedoch jetzt einem Team aus einer dieser Regionen gelingen in die K.O.-Phase der MSI fortzuschreiten, hätten sie damit erstmals einen Platz in diesem Pool garantiert. Wenn demnach dieses Jahr beispielsweise die Teams der Regionen China, Korea, Europa und Taiwan (LMS) die Gruppenphase überstehen würden, hätten diese vier Regionen automatisch die Plätze in Pool 1, während Nordamerika und die Vertreter der IWC automatisch in die niedrigeren Pools absteigen würden.
Diese Änderung wurde eingeführt, da man die Gruppenzusammensetzungen transparenter und fairer gestalten möchte und man sich von den daraus resultierenden Gruppen spannendere Zusammensetzungen verspricht. Auch möchte man die Regionen nicht mehr nach Leistungen vergangener Saisons beurteilen, sondern nach aktuellen Leistungen und Ergebnissen.





























































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