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Bild: RIOT Games

League of Legends

Riot Games öffnet sich für Wettanbieter-Sponsoren in LoL und VALORANT

Riot Games erlaubt erstmals Wettanbieter als Sponsoren für Teams in League of Legends und VALORANT. Was sich ändert, welche Regeln gelten – und wie Riot Integrität und Fairness sichern will.

Ein Paradigmenwechsel in der Welt des Esports: Riot Games erlaubt ab sofort Sponsoring durch Wettanbieter für Teams in League of Legends und VALORANT. Diese Entscheidung stellt eine bedeutende Abkehr von der bisherigen Unternehmenspolitik dar – und könnte die wirtschaftliche Zukunft vieler Organisationen maßgeblich beeinflussen.

Neue Regeln für neue Zeiten

Bislang hatte Riot jede Form von Glücksspiel-Sponsoring strikt ausgeschlossen, während andere Esport-Titel wie Counter-Strike 2 und Dota 2 längst eng mit dieser Industrie verflochten sind. Mit der neuen Richtlinie wird nun ein offizielles Sponsoring-Fenster für Tier-1-Teams aus den Regionen EMEA und Amerika geöffnet – unter strengen Auflagen.

Riot Games begründet die Entscheidung damit, dass viele Fans bereits mit Wettanbietern in Berührung kommen, unabhängig davon, ob diese offiziell im Esport vertreten sind oder nicht. Daher sei es sicherer, klare Regeln zu schaffen und nur geprüften Anbietern eine Plattform zu bieten.

Wirtschaftlicher Druck als Auslöser

Viele Teams hatten sich intern für die Öffnung gegenüber Wettanbietern ausgesprochen, da sie sich neue Einnahmequellen und wirtschaftliche Stabilität erhoffen. Riot sieht darin ebenfalls eine Chance: Mehr Sponsoren, mehr Einnahmen, mehr finanzielle Planungssicherheit für professionelle Esport-Teams.

Allerdings betont der Publisher auch, dass dies nicht auf Kosten der Integrität oder Sicherheit geschehen darf.

Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen

Um Manipulationen und Interessenskonflikte vorzubeugen, hat Riot klare Vorgaben formuliert:

  • Nur vorab geprüfte Anbieter dürfen mit Teams zusammenarbeiten.
  • Offizielle Daten für Wettanbieter müssen über GRID bezogen werden.
  • Teams müssen die Einhaltung aller lokalen Gesetze und Plattformrichtlinien sicherstellen.
  • Wett-Logos dürfen nicht auf Trikots erscheinen.
  • Während Riot-eigener Livestreams und Social-Media-Beiträge werden keine Wettanzeigen gezeigt.

Die Darstellung von Wettinhalten liegt in der Verantwortung der Teams, solange sie sich an Riot-Richtlinien und gesetzliche Vorgaben halten. Riot selbst will sich aus der direkten Werbung weiterhin heraushalten.

Auswirkungen auf die Zukunft des Esports

Diese Entscheidung dürfte langfristige Folgen für die Monetarisierung im Esport haben. Während andere Spiele bereits erfolgreich mit dieser Sponsoringform arbeiten, hat sich Riot nun einem größeren Marktzugang geöffnet – jedoch mit kontrolliertem Risiko und klaren Leitplanken.

Ob sich dies positiv auf die Entwicklung von League of Legends und VALORANT im Esport-Bereich auswirkt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist jedoch: Mit dieser Öffnung geht Riot einen mutigen Schritt in eine wirtschaftlich realistischere Zukunft.

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