Sacred 3 musste nach dem Release vor Kurzem viel Kritik einstecken. Die Fachpresse ist sich im Großteil einig, dass dies der schlechteste Teil der Scared-Serie sei. Auch bei Fans der Serie konnte das Rollenspiel keine Lorbeeren einheimsen. Nun meldete sich Game Designer Sascha Wagentrotz zu Wort und entschuldigte sich bei den Fans im Steam-Forum.
Fans und Fachpresse sind sich im Großen und Ganzen einig: Sacred 3 ist mit Abstand der schlechteste Teil der Rollenspiel-Reihe. Statt einer großen und freien Spielwelt und umfassender Beutejagd erwarten den Spieler im dritten Sacred-Teil lineare Schlauch-Levels und Koop-Schlägereien im Arcade-Stil. Selbst das Looten von Beute wurde ersatzlos gestrichen.
Junior Game Designer Sascha Wagentrotz vom Entwicklerstudio Keen Games nahm nun im offiziellen Steam-Forum Stellung zur aktuellen Situation.
Es tut mir für die Harcore-Sacred-Fans leid, dass sie nicht das Spiel erhalten haben, das sie wollten.
Als Trostversuch veröffentlichte er einen kostenlosen Key für die Vollversion von Sacred 3. Dieser war natürlich in wenigen Sekunden eingelöst. Im weiteren Post sprach Wagentrotz über den Publisher Deep Silver und verwies auf dessen Marketing-Abteilung. Laut ihm sei die Schuld nicht beim Entwickler Keen Games zu suchen. Ausschließlich die Marketing-Abteilung bei Deep Silver habe soviel Macht, die Marke Sacred so grundlegend zu verändern.
Die Investition von Deep Silver in Sacred war nicht ohne Risiko. Daher ist es nachvollziehbar, dass sie frei über den zukünftigen Verlauf der Serie entscheiden dürfen.
Ich muss nicht ihrer Meinung sein, aber es ist ihr gutes Recht. Sie zahlten immer noch die Gehälter für uns Entwickler und unsere Familien.
Im Übrigen war die negative Kritik für Wagentrotz schon im Vorfeld klar, wenn auch nicht in diesem Umfang. Unser Test zu Sacred 3 fiel übrigens auch nicht gerade positiv aus.




























































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