Über den PlayStation-Blog hat der entertainment-Riese Sony mit „PlayStation Now“ ihren eigenen Streaming-Dienst vorgestellt. Dieser Schritt war nach dem Kauf von Gaikai zwar abzusehen, trotzdem aber überraschen die Pläne des Unternehmens. Denn Sony will den Dienst nicht nur auf hauseigenen Geräten zur Verfügung stellen, sondern diesen auch auf Geräten anderer Hersteller etablieren. Anfangs will Sony den Empfang der Cloud-Spiele zwar ausschließlich auf
eigenen Geräten zur Verfügung stellen, nämlich der PlayStation 3, 4 und
Vita, aber auch Bravia-Fernseher des Jahrgangs 2014 oder hauseigenen
Tablets will Sony die Wiedergabe von etlichen Medien ermöglichen.
Demnach erfordert PlayStation Now nicht zwingend eine Konsole. Wann aber eine Unterstützung für Geräte anderer Hersteller eingefügt wird und um welche es sich dabei handeln wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.
„Populäre Hits und Klassiker der PlayStation 3“ sollen das Angebot Streaming-Dienstes umfassen. Bereits in einer Demonstration wurden Titel wie The Last of Us, God of War: Ascension und Beyond: Two Souls auf Fernsehgeräten vorgestellt. The Verge berichtet, dass ierbei zwar minimale Laggs zu bemerken waren, diese die Spielerfahrung und Steurerung jedoch nicht beeinträchtigt hätten. Die Grafikqualität habe unterhalb derjenigen der PlayStation 3 gelegen, allerdings, schreibt die Seite, hätte Sony auf die Abhängigkeit von Spielerfahrung einerseits und der visuellen Darstellung anderseits von der zur Verfügung stehenden Bandbreite verwiesen.

Zu den Vorteilen des Streaming-Dienstes zählt Sony die üblicherweise in Zusammenhang mit Cloud-Diensten genannten Argumente: Sofort und von überall solle man die jeweils aktuellste Version von verschiedensten Geräten aus unterbrechungsfrei zugreifen können. Der Dienst soll entweder als Abo mit komplettem Zugriff auf alle angebotenen Spiele oder on-demad über den Kauf einzelner Titeln zu jetzt noch unbekannten Preisen genutzt werden können. Eine Betaphase des neue Sony-Projekts ist für ende Januar angekündigt, der offizielle Start soll aber noch in diesem Sommer erfolgen. Für Kunden in Europa wird dieser Dienst dann vorerst aber nicht verfügbar sein. Grund dafür soll laut Sony die „wesentlich komplexere“ Breitbandversorgung sein. Das Unternehmen erbittet sich aufgrund der jetzigen heterogenen Infrastruktur und Anbietersituation „mehr Zeit, um einen reibungslosen und erfolgreichen Start hinzulegen“.





























































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