Chatsperren sind seit einem längeren Zeitraum in League of Legends ein bekanntes Konzept: Wer zu beleidigend wird oder durch zu aktives Chatten die Konzentration am Spiel verliert und mit schlechten K/D-Verhältnissen endet, wird oft von seinen Mitspielern gemeldet. Spieler im Tribunal entscheiden dann über eventuelle Bestrafung. Nun reichen diese noch weiter als nur zum Chatausschluss.
Dass Riot auf dem offiziellen Test-Server mit Ranglisteneinschränkungen experimentiert, ist schon seit längerem bekannt und erwies sich auf diesem scheinbar als funktionstüchtig. Riot Games kündigte nun an, dass das System innerhalb der nächsten Tage auf den offiziellen Servern getestet wird. Demnach ergänzt der Entwickler eine neue Art der Sperren und fügt einige Veränderungen hinzu.
„Ranglisteneinschränkungen“ werden vergeben, wenn ein Spieler seinen Mitspielern im Ranglistenspiel unangenehme Spiele beschert oder absichtlich oft flucht und/oder stirbt. Ein Spieler, der eine solche Sperre erhält, ist so lange vom Ranglistenspiel ausgeschlossen, bis er eine bestimmte Anzahl an normalen Spielen absolviert hat um zu beweisen, dass sich sein Verhalten gebessert hat. Riot Games schrieb in den PBE-Foren außerdem, dass Spieler die zum Ende einer Saison eine Ranglisteneinschränkung inne haben, keine Saison-Belohnungen erhalten. Dies beinhaltet die Beschwörersymbole, die Charakter-Ränder und den Morgana-Skin.
Chatsperren hingegen bleiben generell unverändert, jedoch wird vor dem Auslaufen der Beschränkung das Schreibverhalten des Spielers untersucht um beurteilen zu können, ob er die Chatsperre nach wie vor verdient hat. Ist dem so, wird sie verlängert. Ranglisten- und Chatsperren liegen außerdem eng beieinander, denn als vom Chat ausgeschlossener Spieler wird man zudem tendenziell schneller vom Ranglisten-Spiel ausgeschlossen.





























































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