Das Spielen von Computerspielen vergrößert die Hirnbereiche für „räumliche Orientierung, Gedächtnisbildung, strategisches Denken sowie Feinmotorik“. Dieses Fazit leitet das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung aus einer aktuellen Studie ab. Eine Gruppe von Erwachsenen spielte dafür jeden Tag 30 Minuten Super Mario 64, während eine Kontrollgruppe nicht daddeln durfte. Die Forscher kontrollierten dann die Struktur des Gehirns bei den Testpersonen und konnten feststellen, dass sich bei der Zocker-Gruppe einige Hirnbereiche vergrößert hatten. Ausschlaggebend für die Entwicklung sei auch gewesen, wie viel Spaß die Spieler beim Spielen hatten. Wenn sie mehr Spaß gehabt haben, sei auch die Veränderung größer gewesen. „Das belegt, dass sich bestimmte Hirnregionen durch Videospiele gezielt trainieren lassen“, sagt Studienleiterin Simone Kühn, Wissenschaftlerin am Forschungsbereich Entwicklungspsychologie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Aus diesem Grund könnten sich Videospiele für die gezielte Therapie von Erkrankungen eignen. In weiteren Studien soll dieses Feld nun genauer erforscht werden.





























































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