Lange Zeit war es Ruhig um die NBA Live Reihe. 2010 hatte
man den vorerst letzten Teil der Serie veröffentlicht und nach dem
zurückgegangen Erfolg übernahm die NBA2k Reihe von 2k Games den Markt der
Basketballsimulationen. In diesem Jahr feiert Electronic Arts auf den Next-Gen
Konsolen das Comeback der einst so ruhmreichen Serie, doch alles andere als
erfolgreich. Während 2k Games mit NBA2k14 einen Meilenstein auf der Next-Gen
Konsole setze, liefert Electronic Arts in diesem Jahr das genaue Gegenteil ab.
Wir haben uns trotz aller Kritik, die es bereits im Vorhinein gab, das Spiel
einmal angesehen und müssen feststellen, diese Kritik gab es mit vollem Recht.
Wir decken in unserem Test die Schwächen des Comebacks auf.

Pünktlich zum Release der Next-Gen Konsolen, meldet sich auch NBA Live zurück. Nach 4 Jahren Pause, hatte man wirklich ein bombastisches Spiel erwartet und die Erwartungshaltung war bei allen Spielern und Fans gleich hoch. Doch wie bei allen Playstation 4 Spielen, muss auch NBA Live 14 erst einmal installiert werden. Doch starten lässt sich das Spiel, in einer quasi-Demoversion. Das Menü erinnert uns, ähnlich wie bei Madden 25, an die FIFA Reihe und auch die „Ignite-Engine“ hat ihren Weg in NBA Live 14 gefunden. Soweit sieht alles gut aus, doch was uns nach dem Start in das Gameplay erwartet, lest ihr im folgenden Absatz.
Wir starten also unser erstes Spiel und wählen, wie es sich für einen Deutschen gehört, die Dallas Mavericks. Der erste optische Eindruck ist „Okay“ und auch die Soundkulisse gefällt uns erstmal. Doch das eigentliche Gameplay ist so vereinfacht, dass selbst das 3 jährige Nachbars Kind einen Dunk nach dem anderen schafft. Während Madden 25 von EA nicht wirklich perfekt für Einsteiger war, ist NBA Live 14 das genaue Gegenteil. Die Gegner machen uns quasi den Weg frei für den schönsten Dunk, doch wollen wir das wirklich so? Die KI der Gegner ist auf allen Schwierigkeitsgraden völlig daneben und sollte einem Electronic Arts in dieser Art nicht passieren. Immerhin hat der Entwickler schon Besserung angekündigt und einige Patches sollen das mangelhafte Gameplay deutlich verbessern. Na da sind wir ja mal gespannt!

Doch bereits zu Release der Next-Gen Konsolen, war Electronic Arts bewusst, dass man mit dem Konkurrenten NBA2k14 verglichen werden wird. Und dieser Vergleich ist nur mit einem Wort zu beschreiben: Vernichtend. Die Grafik ist zwar ganz schön, aber NBA2k14 ist einfach wunderschön. Der Sound ist gut und dieses Duell könnte sogar unentschieden ausgehen, doch was Animationen, Spielfluss und vor allem den Spielspaß angeht, kann sich Electronic Arts nicht nur eine Scheibe von 2k Games abschneiden. Das Spiel fehlt der Feinschliff und es wirkt, als wollte man unbedingt den Next-Gen Release nicht verpassen. Einige Monate an Entwicklungszeit und das Spiel hätte durchaus ein wirklicher Konkurrent werden können. So ist es nur eine schlechte Alternative zu NBA2k14.
Wo wir uns auf keinen Fall beschweren können, dass ist der Umfang, der auch in NBA Live 14 enorm ist. Neben der Spielerkarriere, gibt es auch einen Managerpart, eine Live-Saison, Online-Duelle und das altbekannte Ultimate-Team, bei dem wir uns ähnlich eines Sammelkarten-Spiels eine Mannschaft zusammen basteln und gegen andere Mannschaften antreten. Vor allem der letzte Part kann doch manchmal über das mangelhafte Gameplay hinwegtäuschen, denn wenn man mit seinem Traumteam spielt, sind einem so manche Bugs und Fehler egal.

| NBA Live 14 | |||||||||||||
| Publisher: | Electronic Arts | Releasetermin: | 29.11.2013 | Preis: | 69,99 € | Plattform: | PS4 & Xbox One | ||||||
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