Nach etwa einem Jahr Pause, dröhnen nun wieder die Motoren, jedoch unter einem neuen Entwicklerstudio. Für Need For Speed Rivals widmete sich Electronic Arts nämlich dem sehr erfolgreichen Rennspiel-Studio „Ghost Games“. Ergänzt wurde dieses durch Criterion Games, um so einen erfolgreicheren Ableger zu entwickeln als das missglückte „Most Wanted“ vor einem Jahr. Was genau euch Rivals, im inzwischen 21. Ableger, zu bieten hat, werdet ihr in dem nachfolgenden Test erfahren. Und jetzt heißt es: Anschnallen, denn die wilde Fahrt kann beginnen!
Need For Speed: Rivals spielt in einem imaginären nordamerikanischen Bezirk namens Redview County. Dort liefern sich zurzeit Racer riskante Straßenrennen und Verfolgungsjagden mit der Polizei, die ununterbrochen Ausschau nach Temposündern halten.
Nach dem ersten Intro habt ihr die Möglichkeit, die Geschichten der beiden Seiten durchzuspielen. Alles in allem wird die Story von einem namenlosen Sprecher (Cop und Racer) erzählt. Lediglich soll, wie ihr es euch schon denken könnt, die Geschichte nur eine Rahmenhandlung für das Spiel sein, um es zu vollenden. Groß stören tut die Geschichte aber kaum, zumal ihr so ein paar Hintergrundinfos erfahrt, die auf jeden Fall nicht schaden können. Zum Anderen spielte die Geschichte in der Need For Speed-Serie eigentlich nie eine große Rolle, denn der Spielspaß stand immer an erster Stelle.
Wie schon beschrieben, müsst ihr euch zu Beginn entscheiden, ob ihr lieber als Cop oder als Raser starten wollt. Natürlich könnt ihr die jeweilige Seite jederzeit wechseln. Im Singleplayer-Modus stehen euch dann in jeder Kampagne zahlreiche Missionen zur Verfügung, die später immer schwerer werden und euch vor eine Zerreißprobe stellen.
Jedoch muss auch gesagt werden, dass die Herausforderungen seitens Rivals keine großen Überraschungen bringen. Während ihr auf der Raser-Seite hauptsächlich damit beschäftigt seid, den Cops zu entkommen, müsst ihr als Cop Temposünder stoppen und verhaften. Hingegen gibt es aber Drift- und Geschwindigkeits-Events auf beiden Seiten.
Wem das alles zu langweilig erscheint, der wird in der offenen Spielwelt Abwechslung finden. Denn dort könnt ihr euch frei in Redview County bewegen und die Straßen unsicher machen. Wichtig für die Racer ist vor allem der Unterschlupf. In diesem könnt ihr nämlich eure Karre aufmotzen, Missionen annehmen, zur jeweiligen anderen Seite wechseln und vieles mehr. Cops müssen hingegen zur Polizeiwache, um die selben Dinge machen zu können. Habt ihr dann eine Mission ausgewählt, fängt diese auch direkt an. Indem ihr die vorgegebene Aufgabe löst, bekommt ihr sogenannte Speed Points, die ihr in neue Upgrades und weitere Inhalte investieren könnt. Beispielsweise könnt ihr nämlich als Racer die Speed Points in Tuning-Upgrades einsetzen, um so euer Auto schneller zu machen oder dieses robuster dastehen zu lassen. Als Cop hingegen dienen diese Punkte dazu, um bevorzugt Straßensperren oder die EMP-Technologie freizuschalten.
Außerdem schaltet ihr mit jeder bestandenen Mission neue Fahrzeuge frei, um so mit dem steigenden Schwierigkeitsgrad zurecht zu kommen. Um nun aber mit den starken PS-Autos fahren zu können, müsst ihr diese zuvor noch mit den Speed Points erwerben. Damit seht ihr also, dass die Speed Points schon von Anfang an eine wichtige Rolle spielen, um so immer stärker gegen seine Gegner zu werden. Deshalb heißt die Devise: Gleich richtig fahren und gute Ergebnisse erzielen, sonst geht euch schneller das Geld aus, als ihr es eigentlich wollt.
Was aber wohl für die meisten Gamer am Wichtigsten ist: Das Fahrgefühl. In Need For Speed wird dieses gut vermittelt und fühlt sich wirklich gelungen an. Des Weiteren ist Rivals eher auf Speed und Action ausgelegt ist, was man auch gleich zu Beginn spürt. Außerdem übermittelt Rivals ein tolles Geschwindigkeitsgefühl und selbst Drifts sind für Beginner kein Problem.
Was ebenfalls positiv auffällt ist, dass selbst kleine Fahrfehler nicht direkt bestraft werden, was den Spielspaß aufrecht erhält und Laune macht. Wer aber mehr auf ein realistisches Racing-Gaming Wert legt, sollte lieber zu Forza Motorsport 5 oder Gran Turismo greifen.
| Need For Speed: Rivals | |||||||||||||
| Publisher: | Electronic Arts | Releasetermin: | 21.11.2013 | Preis: | 49,99 – 69,99 € | Plattform: | PC, PS3, PS4, XB360, XBONE | ||||||
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