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Test/Review: Schrödinger’s Cat and the raiders of the lost quark

imageEin Spiel das sich um Schrödinger’s Katze dreht? Ist Schrödinger’s Cat
and the Raiders of the lost Quark
nun gut, schlecht oder doch beides
gleichzeitig? Um herauszufinden ob Team17 nur gewalttätige Würmer entwickeln kann oder sich auch Geschichten ausdenken können, müsst ihr entweder die Katze im Sack
kaufen oder hier weiterlesen.

Um was geht es: 

Die Story ist relativ schnell erklärt: Eines bestimmten
Tages auf einem bestimmten Atom in einem bestimmten Universum im Partikelzoo,
geschieht ein großes Unglück und es droht die Freilassung des „seltsam
Quark’s”. Dies würde die Zerstörung aller Materie zur Folge haben und aus
diesem Grund wird Schrödinger’s Katze gerufen um den Partikelzoo zu retten. Und
eben diese berühmte Katze darf man steuern, um durch sie und mithilfe des
subatomaren Quarks, den Partikelzoo und das Universum zu retten. 

Gameplay 

An der Konsole geht die Steuerung sehr gut von der Hand. Mit
dem linken Stick steuert man Schrödinger’s Katze und mit den Schultertasten
erstellt man mit den eingesammelten Quarks diverse Kombos. Insgesamt gibt es
vier einsammelbare Quarks (gelb=Bewegung; blau=Zerstörung; grün=Schutz; rot=Bauen),
daraus resultieren 14 Kombinationen wie z.B. ein Gleiter, eine Bombe oder eine
Plattform. Diese Kombinationen muss man selbst herausfinden und kann sie sich
dann im Pause-Bildschirm immer wieder ansehen, dort werden einem auch von allen
noch nicht entdeckten Kombinationen Schatten angezeigt. So hat man immer einen
Überblick, was noch fehlt. Zudem muss
man auch das eine oder andere Partikel wieder in seinen Käfig zurückschicken. Dazu
werden diese durch einen beherzten Schlag ausgeknockt. Auf seinen Weg durch den
Partikelzoo, begegnen dem Spieler hin und wieder auch andere skurrile
Charaktere, mit welchen man auch die ein oder andere witzige Unterhaltung
führen kann. Man sollte sich allerdings im Klaren darüber sein, dass man
gewisse physikalische Grundkenntnisse benötigt, um hier überhaupt etwas zum
Lachen zu haben. Denn wie man sich bereits denken kann, ist der Humor sehr physiklastig.

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Sounddesign & Vertonung

Die
Musikuntermalung in Schrödinger’s Cat and the Raiders of the lost Quark, ist
stets stimmungsvoll und atmosphärisch. Allerdings kommt der Soundtrack
keinesfalls an den eines Ori and the Blind Forest ran, was man von einem derart
kleinen Indie-Titel für dieses Geld allerdings auch nicht erwarten kann. Trotz
allem ist das gesamte Spiel sehr solide vertont – leider nur auf Englisch.
Diese Tatsache ist allerdings überhaupt nicht schlimm, da durch die deutsche
Übersetzung sehr viel Witz und Charme verloren gehen würde und die englischen
Sprecher sehr gut gewählt sind. Durch diese wirken die witzig geschriebenen
Charaktere wesentlich lebendiger. 

Grafik

Im Grunde ist das Spiel ein klassischer Jump’n’Run Plattformer
in Comicoptik. Insgesamt gibt es 7 verschiedene Levelhintergründe, die allesamt
aussehen, als wären sie handgezeichnet – wie so ziemlich alles im Spiel.
Allerdings sind die Level an sich und fast jede Umgebung, zufallsgeneriert. Dies
macht jedes Durchspielen ein bisschen anders und erhöht so den Wiederspielwert.
Zudem ist alles sehr bunt, was den Humor des Titels noch einmal kräftig
unterstreicht. Dass Schrödinger’s Cat von den gleichen Entwicklern wie die
Worms-Reihe stammt, wird nicht zuletzt an dem herrlich abgedrehten Grafikstil
deutlich.

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Fazit

Alles in allem ist Schrödinger’s Cat and the Raiders of the
lost Quark ein sehr unterhaltsames Jump’n’Run, was einen durchaus eine Weile
beschäftigt und für Lacher sorgen kann, solange genügend Verständnis für Physik
besteht. Auch bietet es eine durchaus runde und überraschend spannende Story
mit guter Motivation für einen äußerst fairen Preis.

Schrödinger’s Cat and the raiders of the lost quark
Publisher: Team17 Digital LTD Releasetermin: 13.05.2015 Preis: 08,99 Eur Plattform: PS 4
Mit „Schrödinger’s Cat and the raiders of the lost quark“ bringen uns die Wormsmacher einen bunten abgedrehten Physikwitz in Spieleform der nicht ganz so in der Masse der 2D Platformer weniger untergeht wie man meinen könnte. Auch wenn es keine Konkurrenz für Ori and the Blind Forest ist, bringt es einem aber doch Spaß für zwischendurch. Für Fans von Plattformern ist der Titel auf alle Fälle einen genaueren Blick wert, allerdings sollte auch nicht zuviel erwartet werden.  73
Grafik: 7/10 Musik: 8/10 Steuerung: 8/10
Gameplay: 8/10 Atmosphäre: 7/10 Umfang: 6/10
  • Atmosphäre
  • witzige Story
  • Vertonung
  • Ladeverzögerung bei Gebietswechsel
  • ab bestimmtem Punkt repititiv
  • Verlust einiger Witze im Deutschen

 

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