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Test: Strider – Oldschool Spielspaß im schönen Gewand?

imageVor 25 Jahren flimmerte Strider zum ersten mal über die Arcade-Bildschirme und wurde schon nach kurzer Zeit zu einem regelrechten Hit. Nach vielen verschiedenen Rebootversuchen schafft der Titel es nun auf die heimischen Spielesysteme. Entwickelt wurde das Spiel von dem kalifornischen Studio Double Helix Games, das vor ein paar Wochen von Amazon gekauft wurde. Diese werkelten auch schon an Silent Hill: Homecoming. Der Titel greift, wie sein Vorgänger, auf die typischen Oldschool-Elemente zurück. Hierbei spielt man in einer 2D Side Scroller-Perspektive, die mit einer hübschen 3D-Grafik aufgewertet wurde. Ob dieses Kultspiel von Capcom wirklich aus dem Grab auferstanden ist, zeigen wir euch in unserem Test.

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In Strider spielt ihr Strider Hiryu, einen Cyber-Ninja der gegen einen sovietähnlichen Gegner kämpft. Wie im Orginal müssen wir durch die Stadt „Kasach” und den Großmeister dieser Republik töten. Doch auf der Geschichte liegt nicht der Fokus, denn das Ziel ist es, so viele Typen abzumetzeln wie möglich. Hierbei nutzt das Spiel zwar eine 3D-Grafik, diese wird aber in der Side Scrolling-Perspektive dargestellt, wie damals Super Mario oder Ninja Gaiden. Hierbei schlitzt man sich mit dem Plasma-Katana durch Robotersoldaten, von denen es verschiedene Arten gibt. Das Kämpfen mit dem Schwert ist erstaunlich simpel, man hat zwei Schwertattacken, das mag nicht viel sein, aber fühlt sich dennoch richtig gut an. Mit rasanten Tempo können wir über Feinde springen, ihren Geschossen grazil ausweichen und uns einfach durch die Gegnerhorden durchmetzeln. Erreicht man das Ende des Levels, kommen wie immer pünktlich die Bossgegner, diese sind die bösen Mitstreiter des Großmeisters. Sie sind recht unspektakulär, hierzu müssen wir das Angriffsmuster des jeweiligen Bossgegners lernen, den Angriffen wird gekonnt ausgewichen und man haut einfach regelrecht auf den Endboss ein.

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Auch im Spiel bewegen wir uns durch recht lineare Level, in denen man eigentlich nur gelegentlich klettert, durch die Gegend springt und Blechsoldaten zerschneidet bis man beim nächsten Endgegner ankommt. Hierbei wurde ganz klar auf geskriptete Ereignisse verzichtet, das ist gut, da diese auf Dauer ziemlich nerven und dadurch wird nochmal das Oldschool-Feeling verbessert. In Strider gibt es auch viel zu entdecken. In den Levels könnt ihr Pickups aufsammeln, die neue Extras im Spiel freischalten, wie Konzept Art. Neben diesen sind auch in den verschiedenen Levels Upgrades versteckt, mit denen ihr Strider Hiryu aufbessern könnt. Vom Doppelsprung bis zum aufgeladenen Schwerthieb. Auch das Plasma-Schwert wird nicht außer Acht gelassen, denn ihr könnt es entweder mit einer Feuerklinge ausstatten, die mehr Schaden verursacht oder ihr nehmt ein Upgrade, mit dem ihr feindliche Geschosse auf eure Gegner zurückschleudern könnt. Die Suche nach den Upgrades ist zwar nichts Weltbewegendes, doch es macht ziemlich viel Spaß. Ihr habt auch die Möglichkeit, schon besuchte Levelbereiche wieder zu betreten, falls ihr Upgrades in diesem nicht finden konntet. Für Leute, die sich in den Levels nicht zurecht finden, gibt es ein Kartensystem, die euch bei der orientierung helfen soll.

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Die Steuerung in Strider ist sehr flüssig und lässt so manche anderen Sidescroller-Spiele alt aussehen. Hierbei wird jedoch empfohlen, dass man das Spiel lieber mit einem Controller spielt, um das volle Potenzial herauszukitzeln. Grafisch macht Strider ein richtig guten Eindruck. Die Framerate bleibt bei konstanten 60 FPS und selbst die Partikeleffekte sind wirklich schön anzusehen. Obwohl das Spiel in der Side Scrolling-Perspektive gespielt wird, sind die Level in 3D. Diese bringen reinen tollen räumlichen Eindruck und geben dem Spiel nochmal einen kleinen Boost. Auch im Art Design lässt sich Double Helix Games nicht lumpen, die Umgebung sieht fantastisch an und durch die sovietisch angehauchten Gebäude auch noch realistisch. Auch beim Sound muss man keine Abstriche machen. Die Musik im Kampf und beim Durchqueren der Level ist super stimmig.

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Strider
Publisher: Capcom Releasetermin: 19.02.2014 Preis: 14,99 € Plattform: PC
Double Helix Games hat mit dem Reboot zu Strider die alten und
die neuen Geister vereint und brachte ein Spiel heraus, das nur so vor
Spielspaß platzt. Die Steuerung, das Gameplay, die Musik und das
Art Design passen perfekt zum Gesamtbild und dank der flüssigen und
schönen 3D-Grafik ist Strider auch noch eine Wohlwonne für die Augen.
Für Leute, die gerne in der Vergangeheit chwelgen möchten
oder für Jungspunde, die sich Oldschool-Gameplay mit toller Grafik
wünschen, ist Strider ein absolutes Muss.
80
Story: 4/10 Atmosphäre: 6/10 Gameplay: 8/10
Steuerung: 7/10 Grafik: 7/10 Sound: 6/10
  • Schnelle Kämpfe
  • Genaue Steuerung mit dem Gamepad
  • Hübsch gestaltete Szenarien
  • Gute Perfomance
  • Schnelles Gameplay
  • 7-8 Stunden Spielzeit
  • Tastatursteuerung unbrauchbar
  • Kämpfe werden eintönig

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